29. April 2008

«Fussballhelden sehen rot» live

Am Donnerstagabend war es soweit: Wir konnten die Buchtaufe von «Fussballhelden sehen rot» feiern, dem zweiten Fussballhelden-Buch.

Auch dieses Jahr habe ich das Projekt, bei dem die besten Illustratoren Europas die Fussballstars des Kontinents porträtieren, teilweise bei der Medienarbeit begleitet.

Während der Buchvernissage wurde ich dann zum Hoffotograf. Hier die Eindrücke, erstellt mit meinem aktuellen Lieblingstool soundslides.



Das Buch ist nun im Buchhandel erhältlich oder online bei books.ch oder amazon.de.

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24. April 2008

Die Migros hats gemerkt

Nach sieben Stunden am MAZ, habe ich gestern abend noch für Schreibszene ein dreistündiges Seminar über Corporate Podcasting geleitet.

Und dabei gemerkt: Wenn man eine bestehende Präsentation verwendet, sollte man am Abend vorher alle Links noch einmal durchspielen.

Funktioniert haben zwar alle. Doch bei m-cooking erlebte ich eine Überraschung. Bisher hatte ich das Koch-Portal der Migros immer als verpasste Podcast-Chance genannt - denn die Kochvideos liessen sich weder abonnieren noch herunterladen.

Jetzt hat Migros das gemerkt und bietet die Sendungen als Video-Podcasts an.

Ob die wohl mein Texter-Blog lesen?

Wie auch immer: Hier für die Teilnehmenden von gestern noch meine Präsentation. Als PDF-Download (4,5 MB) oder direkt zum Anschauen:





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Mulitimedia für Nachwuchsjournalisten

Gestern habe ich zum ersten Mal an der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern unterrichtet. Kurzfristig habe ich den ersten Tag des zweitägigen Kurses «Multimedia I - Produzieren fürs Web» übernommen.

Der Film EPIC zeichnete zum Einstieg die grossen Veränderungen nach, die der klassische Journalismus duch das Internet erfährt und noch erfahren wird. Als Grundinformationsquelle zeigte ich anschliessend Onlinejournalismus.de.


Welches multimediale Angebot zeigen Medienwebsites?

Eine grosse Surftour zeigte gelungene und weniger gelungene Beispiele - und bot damit Stoff für Diskussionen:
  • Cash Daily bringt die Gratsizeitung per E-Paper sehr direkt ins Netz - angereichtert mit Videos und Audios. Störend erschien uns zum Teil der Sprachenmix zwischen Hochdeutsch und Schweizerdeutsch. Besonders die Radiojournalisten unter uns waren auch von der Tonqualität der Interviews nicht begeistert. Als Seitenblick zeigte ich, wie man zum Beispiel mit issuu einfach aus PDFs E-Papers erstellen kann - wie es zum Beispiel NZZ campus tut.
  • Bei der Zeit beobachteten wir die Kombination von Musik und Text in den Kritiken. Auch hier ist die Umsetzung nicht immer perfekt. Im einen Fall wurde der Text zwar gut in leicht lesbare Stücke aufgeteilt, doch die Musik brach ab, wenn man weiterklickte. An einem anderen Ort war der Musiklink schlecht zu finden. Doch wir merkten: Musik und Text lassen sich gut kombinieren.
  • Natürlich durfte Spiegel Online nicht fehlen. Die Erkenntnis hier: Während sich Text und Musik parallel konsumieren lassen, geht das bei Video und Text nicht. Und: Selbst beim grossen Vorbild im deutschen Onlinejournalismus sind die Texte nicht immer sehr webgerecht aufbereitet.
  • Bei CNN.com sahen wir die grosse Vielfalt an Videos - zum Teil werden sie als Quotes direkt in Webtexte verlinkt werden. Eine Geschichte über die Vorwahlen in Pennylvania zum Beispiel enthält ein Telefoninterview mit Barak Obama, ein Video-Interview mit Hillary Clinton, eine Fotostrecke und mehr. Auch die Texte sind sehr webgerecht.
  • Youtube und MySpace zeigten, wie die Inhalte von renommierten Medienunternehmen Auge in Auge mit den nutzergenerierten Inhalten konkurrenzieren. Renommierte Medienunternehmen nutzen die Video-Plattform (BBC / SF) respektive die Online Community (BBC), um ihre Inhalte neuen Nutzergruppen zu erschliessen.
  • Schweizer Fernsehen SF und Radio DRS haben beide ausgebaute Podcasting-Bereichte. Hier geht es darum bereits bestehende Sendungen, zeitunabhängig anbieten zu können. Swissinfo verbindet die Angebote der SRG-Kanäle mit eigenen Berichten - etwa hier im Dossier zur Bundesratswahl. Vielfach erzählen hier jedoch Text, Ton und Bild die gleiche Geschichte mehrmals.
Natürlich kam die Frage auf, was denn ein Podcast ist und was nicht. Gerade weil es die Bruno Bondi Show von Swisscom leider nicht mehr gibt, liess ich Bruno Bondi das erklären:




Alles klar?


Texten für den Leser, der nicht liest

Unser anschliessender Schwerpunkt war das Texten fürs Web. Ausgehend von Jakob Nielsens Klassiker «How Users Read on the Web - They don't» legten wir die wichtigsten Regeln fest:
  • dem Leser das Scannen erleichtern mit kurzen Abschnitten und durch Hervorhebung relevanter Informationen
  • die Basisfragen (7 W-Fragen) beantworten
  • die umgekehrt Pyramide (= das Wichtigste zuerst, wie in einer Nachricht) gilt nicht bloss für den ganzen Text sondern auch innerhalb eines Absatzes.
(Quelle: Kurzgefasste Anleitung zum Verfassen von Texten für das Web)

Hier noch zwei Lesetipps fürs Texten im Web:
  1. Texten fürs Web von Stefan Heijnk
  2. Wie schreibe ich Internet-Texte? Ein Leitfaden für gutes Web-Writing von SEIBERT / MEDIA


Mach dir ein Bild zum Text

Der Nachmittag galt dem Bild und seiner Verbindung mit dem Text.

Ein wenig Handwerk im Umgang mit Bildern ist für Webjournalisten unumgänglich. Als Alternative für die Bildbearbeitung bietet sich zum Standartwerkzeug Photoshop das viel billigere und einfachere Photoshop Elements an. Kostenlose Werkzeuge sind Photoshop Express, Picasa oder Picnik.

Eine spannende Form von Bildstrecken im Web sind Diashows mit einer Tonspur. Diese lassen sich einfach mit Soundslides herstellen. Praktisch: Die Testversion ist kostenlos und voll funktionsfähig.

Wer sucht, der findet eine Reihe von Slideshows als Anschauungsbeispiele:


Alles in allem war es für mich ein spannender Tag. Hoffentlich konnte ich die jungen Journalistinnen und Journalisten zum Experimentieren inspirieren. Um Texte im Web interessanter zu machen, braucht es manchmal nämlich nicht viel, wie dieses letzte Beispiel von Blick zeigt.

Ein grosser Dank geht an Jodok Kobelt, der mir diesen Tag am MAZ vermittelt hat. Ein grosser Teil des verwendeten Materials stammt von ihm.


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21. April 2008

Fussballhelden-Buchtaufe bei Orell Füssli

Vorgestern habe ich es zum ersten Mal in den Händen gehalten: «Fussballhelden sehen rot», das brandneue Buch der besten Illustratoren Europas über die Fussballgrössen des Kontinents. Wunderschön, kann ich nur sagen. Das Fussballhelden-Blog gibt einen Vorgeschmack auf das, was kommt.

Auch dieses Jahr durfte ich das Projekt in der Medienarbeit unterstützen. Über die Erfahrungen von Fusballhelden zur WM 2006 habe ich ausführlich hier berichtet.

Am Donnerstag 24. April von 18 bis 20 Uhr findet nun die offizielle Buchvorstellung statt. Ort: Orell Füssli Kramhof. Die Veranstaltung ist öffentlich und alle sind herzlich eingeladen. Zahlreiche der Illustratoren sind präsent und signieren auf Wunsch das Buch.

Die Buchvorstellung wird begleitet von einer grossen Ausstellung, die bis zum 30. Juni zu sehen sein wird. Nicht nur im Orell Füssli Hauptgeschäft in Zürich, sondern zeitgleich auch in den Filialen in Luzern und Rösslitor St. Gallen.

Ab dem 24. April ist «Fussballhelden sehen rot» auch im Buchhandel erhältlich.

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18. April 2008

Dossier über den Nordkaukasus erschienen

Jetzt ist sie erschienen, mein Dossier über die Projekte der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, DEZA im Nordkaukasus. Und zwar in allen Sprachen: deutsch, französisch, italienisch, englisch und spanisch. Offentsichtlich hatte ich in meiner Ungeduld vorgestern eine unvollständige Version aufgetrieben.

Erstellt habe ich dieses Dossier Ende Februar während einer Mission, die ich als Mitglied der Fachgruppe Information des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe in Nordossetien, Tschetschenien und Inguschetien unternahm.

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16. April 2008

Porträt in Multimedia

Bereits sind es einige Wochen her, seit ich für die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit im Nordkaukasus war. Für die Website der DEZA recherchierte und realisierte ich mehrere Geschichten. Bisher ist das Dossier nur auf Englisch erschienen.

Ein Teil des Auftrags war ein Porträt der Koordinatorin vor Ort, Regina Gujan. Für die Website wird es eine Bildgeschichte mit einem kurzen Audio-Interview dazu geben.

Nun habe ich mit soundslides noch eine Multimedia-Version entwickelt, die Bild und Ton vereint.




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11. April 2008

Kompaktseminar zu Corporate Podcasting

Podcasts sind in aller Munde – aber noch nicht in aller Ohren.

Was sind Podcasts genau? Wie verändern sie die Kommunikation von Unternehmen und Organisationen? Welche Geschäftsfelder eröffnen sich für Texter? Und: Welche Fähigkeiten braucht es, um einen guten Podcast zu konzipieren und produzieren?

Diesen Fragen gehe ich in einem Seminar von schreibszene nach.

Es findet am Mittwoch, 23. April 2008 von 18 bis 21 Uhr an der Akademie für Erwachsenenbildung (AEB) in Luzern statt. Und zwar definitiv, denn es sind bereits genügend Anmeldungen vorhanden.

Freie Plätze hats aber noch - Detailinfos und anmelden hier.

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31. März 2008

So klingt die NZZ

Bei der NZZ scheint sich in Sachen Audio etwas zu tun. Gut vesteckt sind in den letzten Wochen auf NZZ Online einige Audio-Files erschienen.
Erstaunlich ist der grosse Qualitätsunterschied: Der erste Beitrag könnte - abgesehen von der Länge - wohl bei mancher Radiostation laufen, während das Interview einige recht wüste Schnitte und akustische Schwankungen aufweist. Der Sportkommentar hingegen ist geradezu unzumutbar: Da ging bei der Aufnahme oder der Verarbeitung etwas gehörig schief.

NZZ Online scheint also noch zu experimentieren. Das erklärt wohl auch, warum eine direkte Abspielmögilchkeit per Flash-Player fehlt und warum die Audio-Dateien so gut versteckt sind.

Ich bin aber gespannt, was sich da noch entwickelt. Gibt es bald einen NZZ-Podcast?

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27. März 2008

Arme Deutsche, armes Deutsch

Auch wenn wir beim Fussball gegen unsere nördlichen Nachbarn keinen Stich haben - wir fahren allerlei ungeheurliches Gerät auf, um sie aus dem Konzept zu bringen: Velos, Töffs, Töfflis, Camions, Cars, Tram… Dass es da einem Deutschen im Schweizer Verkehr trümmlig wird, erstaunt nicht.

Mit einigem Staunen und Witz berichtet Bastian Sick in seiner aktuellen Sprachkolumne Zwiebelfisch über Helvetismen: Schweizgebadet.

Der Text ist auch ein guter Selbsttest für uns Schweizer: Denn - Hand aufs Herz - wer hätte jeden der Helvetismen als solchen erkannt und das richtige hochdeutsche Pendant gefunden?

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Netzwerk der Fachblogger gegründet

Heute morgen hat mich eine Einladungs-Mail zur Gruppe «Fachblogger der Schweiz» erreicht.

Der Initiant Simon Künzler schreibt:

«Zweck dieser Gruppe ist es, ein Gegengewicht zu den «Wald-und-Wiesen- Bloggern» zu bilden. Mit der Fachgruppe möchten wir uns innerhalb der Schweizer Blogosphäre austauschen, organisieren und Anlaufstelle für Fachfragen sein. Geplant ist auch, dass wir uns nicht nur virtuell sondern einmal pro Jahr auch real treffen. Es entstehen keine Teilnahmegebühren und keine weiteren Verpflichtungen.»

Tönt spanend. Mal schauen, was draus wird. Auf jeden Fall bin ich für den Moment dabei.

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