Neue deutsche Rechtschreibung V7.4.9.3.9.x
Ich gebe es zu: Ich habe schon lange den Überblick verloren, bei welcher Reform der Reform der Reform der deutschen Rechtschreibung wir mittlerweile angelangt sind.
Offensichtlich wird an den Schulen seit dem 1. August eine erneut modifizierte Rechtschreibung gelehrt.
Darauf aufmerksam gemacht hat mich die NZZ, die gestern einmal mehr dargelegte, wie sie mit der neuen Rechtschreibung umgeht (Artikel leider nicht online frei verfügbar, NZZ vom 10. 10. 2006, Seite 15 oder im zahlungspflichtigen Archiv).
Der Titel des Artikels gibt auch gleich die Einstellung der NZZ bekannt: «Herkömmliche Varianten haben den Vorzug».
Von der Zuordnung von Lauten und Buchstaben über die Zeichensetzung bis zur Gross- und Kleinschreibung geht die NZZ jeden Punk fein säuberlich durch. Da, wo Politiker, Kommissionen und Duden Varianten zulassen, akzeptiert die NZZ jeweils nur eine - meist die herkömmliche.
Mit Genugtuung stellt die NZZ fest, dass einige Regeln wieder rückgängig gemacht wurden, die sie selber nie umgesetzt hat. So sind sinnwidrige Trennungen wie «Bi-omüll» oder einzeln abgetrennte Buchstaben wie «A-bend» nicht mehr zulässig. Kühler Kommentar der NZZ: «Die NZZ hat diesen Unfug ohnehin nie mitgemacht.»
Wer sich statt der dudenschen Kann-Regeln lieber an eindeutige Weisungen hält, findet die Linie der NZZ detailliert im «Vademecum - der sprachlich-technische Leitfaden der NZZ». Es ist im Buchhandel für 25 CHF erhältlich und kann online hier bestellt werden.
Offensichtlich wird an den Schulen seit dem 1. August eine erneut modifizierte Rechtschreibung gelehrt.
Darauf aufmerksam gemacht hat mich die NZZ, die gestern einmal mehr dargelegte, wie sie mit der neuen Rechtschreibung umgeht (Artikel leider nicht online frei verfügbar, NZZ vom 10. 10. 2006, Seite 15 oder im zahlungspflichtigen Archiv).
Der Titel des Artikels gibt auch gleich die Einstellung der NZZ bekannt: «Herkömmliche Varianten haben den Vorzug».
Von der Zuordnung von Lauten und Buchstaben über die Zeichensetzung bis zur Gross- und Kleinschreibung geht die NZZ jeden Punk fein säuberlich durch. Da, wo Politiker, Kommissionen und Duden Varianten zulassen, akzeptiert die NZZ jeweils nur eine - meist die herkömmliche.
Mit Genugtuung stellt die NZZ fest, dass einige Regeln wieder rückgängig gemacht wurden, die sie selber nie umgesetzt hat. So sind sinnwidrige Trennungen wie «Bi-omüll» oder einzeln abgetrennte Buchstaben wie «A-bend» nicht mehr zulässig. Kühler Kommentar der NZZ: «Die NZZ hat diesen Unfug ohnehin nie mitgemacht.»
Wer sich statt der dudenschen Kann-Regeln lieber an eindeutige Weisungen hält, findet die Linie der NZZ detailliert im «Vademecum - der sprachlich-technische Leitfaden der NZZ». Es ist im Buchhandel für 25 CHF erhältlich und kann online hier bestellt werden.
Technorati Tags: Rechtschreibung, Texten

2 Kommentare:
Auch der Duden bietet Empfehlungen bei mehreren Schreibungen. Ausserdem bietet er einen kleinen Crashcurs an: http://www.duden.de/deutsche_sprache/neue_rechtschreibung/crashkurs/index.php
Herzlichen Dank für den nützlichen Kommentar, reidan.
Hier dein Hinweis als Link zum anklicken: Duden Crashkurs: In 25 Schritten zur neuen Rechtschreibung
Ich kannte den Crashcurs nicht, werde ihn aber bald durcharbeiten. Schadet sicher nicht.
Kommentar veröffentlichen
Links zu diesem Post:
Link erstellen
<< Home