16. November 2006

Wie man sich schnell unter Bloggern unbeliebt macht

Da scheint ja eine Fallstudie im Entstehen zu sein, die künftig in Seminaren und Lehrgängen über PR in der Blogosphäre zitiert werden dürfte.

Und zwar eine für die Kategorie «Wie man es wirklich nicht machen sollte».

Via das Blog von Peter Bütikofer & Company erfahre ich, dass die deutsche Agentur Charismedia sich in der Blogosphäre gerade nachhaltig unbeliebt macht. Denn:
  • Eine Mitarbeiterin bewirbt ein Charisma-Projekt mit plumpen Werbekommentaren in diversen Blogs
  • Blogger, die darüber schreiben, werden abgemahnt
Ich will nicht das Ganze neu aufrollen, das wichtigste steht in Mein Parteibuch, henusude-blog und thomasgigold. Da auch das Meckerblog der Zeit bespamt wurde, werden wohl auch die ersten Berichte der traditionellen Medien nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Und wenn das Buschfeuer mal brennt, so breitet es sich rascher aus, als man rapportieren kann. Darum: Google Blog-Suche und Technorati.

Obwohl Charismedia laut eigener Webpage «Online Marketing mit Charisma» betreibt - ein Blog sucht man bei Charismedia vergeblich.

Interessant auch, was Charisma laut Fremdsprachen-Duden bedeutet: «besondere Ausstrahlungskraft eines Menschen». Diese besondere Ausstrahlungskraft von Charismedia ist gut spürbar.

Bin gespannt: Ab Januar absolviere ich den CAS Media Management an der HSW Luzern. Ob ich dann den Fall Charismedia dann bereits wieder antreffen werde?

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