Wie sechs neue BR-Texter entstehen
Das Berufsregister von script, dem Schweiz Texterinnen- und Texterverband, hat Zuwachs erhalten. Gleich sechs von neun Kandidaten wurden bei der Zertifizierungsrunde von letzter Woche aufgenommen.
Neu dabei sind:
Was bedeutet das?
Alle von uns haben ein Dossier mit drei unserer Arbeiten von einer Kommission beurteilen lassen. Die Kommission weiss nicht, welcher Text von wem stammt. (Details im BR-Reglement)
In der Kommission sind neben den Vorstandsmitgliedern von script weitere Texter und Redaktoren mit langjähriger Erfahrung.
Wie gehen wir vor?
Besonders spannen war wieder einmal zu sehen, wie unterschiedlich man Texte betrachten kann. Ein Werbetexter hat einen anderen Blickwinkel als ein Direct-Marketing-Texter als ein PR-Texter. In der Zusammensetzung der BR-Kommission schaut script darauf, dass diese unterschiedlichen Standpunkte vertreten sind.
Eines hat mich ein wenig erschreckt: Wir mussten Dossiers ablehen, weil die Rechtschreibung ungenügend war.
Natürlich ist ein Texter kein Korrektor. Aber unsere Kunden erwarten (zu Recht), dass sie fehlerfreie Texte erhalten. Darum: Jeder Text wird von einer Korrektorin gelesen, bevor er in die BR-Runde geht. Wenn ein Text zu viele Fehler aufweist, so macht eine detaillierte Analyse keinen grossen Sinn.
Denn das Berufsregister ist der einzige Qualitätsnachweis für Texterinnen und Texter in der Schweiz. Und da muss die Rechtschreibung einfach stimmen.
Übrigens: BR-Mitglied ist man nicht auf ewig. Alle drei Jahre muss man drei neue Texte zur Rezertifizierung vorlegen. Es sind also nur aktive Texter im Verzeichnis.
Neu dabei sind:
- Philipp Gafner (Basel)
- Sara Meier (Zürich)
- Robert Sulser (Hombrechtikon)
- Tizian Walti (Wien)
- Sonja Brunschwiler (Zürich)
- Roger Hausmann (Winterthur)
Was bedeutet das?
Alle von uns haben ein Dossier mit drei unserer Arbeiten von einer Kommission beurteilen lassen. Die Kommission weiss nicht, welcher Text von wem stammt. (Details im BR-Reglement)
In der Kommission sind neben den Vorstandsmitgliedern von script weitere Texter und Redaktoren mit langjähriger Erfahrung.
Wie gehen wir vor?
- Jeder liest jeden Text und beurteilt ihn. Als Leitlinie dient dabei ein Bewertungsbogen, der sowohl Konzept wie auch Text (Sprachliches Handwerk, Struktur, Spannung/Dramaturgie, Kommunikationsziel) berücksichtigt.
- Jeder bildet sich seine eigene Meinung, ob er den Text für BR-würdig hält.
- Diese Erstbeurteilungen werden gesammelt und verglichen.
- Anschliessend diskutieren wir jedes Dossier und entscheiden über Aufnahme oder Ablehnung. Die Diskussionen können sehr intensiv sein, vor allem wenn der Entscheid knapp ist oder wenn die Beurteilungen weit auseinander gehen.
Besonders spannen war wieder einmal zu sehen, wie unterschiedlich man Texte betrachten kann. Ein Werbetexter hat einen anderen Blickwinkel als ein Direct-Marketing-Texter als ein PR-Texter. In der Zusammensetzung der BR-Kommission schaut script darauf, dass diese unterschiedlichen Standpunkte vertreten sind.
Eines hat mich ein wenig erschreckt: Wir mussten Dossiers ablehen, weil die Rechtschreibung ungenügend war.
Natürlich ist ein Texter kein Korrektor. Aber unsere Kunden erwarten (zu Recht), dass sie fehlerfreie Texte erhalten. Darum: Jeder Text wird von einer Korrektorin gelesen, bevor er in die BR-Runde geht. Wenn ein Text zu viele Fehler aufweist, so macht eine detaillierte Analyse keinen grossen Sinn.
Denn das Berufsregister ist der einzige Qualitätsnachweis für Texterinnen und Texter in der Schweiz. Und da muss die Rechtschreibung einfach stimmen.
Übrigens: BR-Mitglied ist man nicht auf ewig. Alle drei Jahre muss man drei neue Texte zur Rezertifizierung vorlegen. Es sind also nur aktive Texter im Verzeichnis.
Technorati Tags: script, Schweizer Texterinnen- und Texterverband, Texten

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