Gute PR braucht starke Medien
Eine vor kurzem erschienene Studie zeigt, dass die Häfte aller Medienmitteilungen von den Medien unverändert oder gekürzt übernommen werden**.
Diese Feststellung führt mich dazu, eine These im Business-Blog-Karneval zur Diskussion zu stellen:
Es ist nicht im Interesse von uns PR-Schaffenden, wenn die Medien PR-Botschaften unkritisch übernehmen.
Warum nicht? Eigentlich tönt das ja sehr verlockend: Wenn einmal die Hürde der redaktionelle Selektion geschafft ist, so erscheinen die Informationen so in den Medien, wie wir es uns gewünscht haben.
Kurzfristig ist dem sicher so.
Langfristig sehe ich allerdings eine Gefahr die für PR- und Medienarbeit
PR hat - so wird immer wieder betont - gegenüber der klassischen Werbung den Vorteil, dass sie als redaktionelle Leistung daherkommt. Und dass die so vermittelten Botschaften bei den Medienkonsumenten eine grössere Glaubwürdigkeit geniessen.
Nun, Medienkonsumenten sind nicht blöd. Sie merken, wenn ihnen Werbebotschaften als Journalismus verkauft wird. Vielleicht nicht immer, aber immer mal wieder.
Dadurch leidet die Glaubwürdigkeit des Journalismus. Und somit auch die Glaubwürdigkeit der PR.
Darum wünsche ich mir kompetente und standfeste Redaktionen als Partner. Redaktionen, die nachfragen, nachhaken und auch mal nein sagen.
Im Einzelfall mag das meine Arbeit zwar schwieriger machen. Langfristig ist das aber die Voraussetzung, dass Medienarbeit erfolgreich sein kann.
** Die Studie analysierte 42 Medienkonferenzen von kantonalen Behörden in den Kantonen Zürich und St. Gallen und die darauf folgende Medienberichterstattung in den regionalen Medien.
Quellen: PDF-Zusammenfassung durch die Herausgeber der Studie, Artikel auf persoenlich.com mit Grafiken, Google-News, Bernetblog
Diese Feststellung führt mich dazu, eine These im Business-Blog-Karneval zur Diskussion zu stellen:
Es ist nicht im Interesse von uns PR-Schaffenden, wenn die Medien PR-Botschaften unkritisch übernehmen.
Warum nicht? Eigentlich tönt das ja sehr verlockend: Wenn einmal die Hürde der redaktionelle Selektion geschafft ist, so erscheinen die Informationen so in den Medien, wie wir es uns gewünscht haben.
Kurzfristig ist dem sicher so.
Langfristig sehe ich allerdings eine Gefahr die für PR- und Medienarbeit
PR hat - so wird immer wieder betont - gegenüber der klassischen Werbung den Vorteil, dass sie als redaktionelle Leistung daherkommt. Und dass die so vermittelten Botschaften bei den Medienkonsumenten eine grössere Glaubwürdigkeit geniessen.
Nun, Medienkonsumenten sind nicht blöd. Sie merken, wenn ihnen Werbebotschaften als Journalismus verkauft wird. Vielleicht nicht immer, aber immer mal wieder.
Dadurch leidet die Glaubwürdigkeit des Journalismus. Und somit auch die Glaubwürdigkeit der PR.
Darum wünsche ich mir kompetente und standfeste Redaktionen als Partner. Redaktionen, die nachfragen, nachhaken und auch mal nein sagen.
Im Einzelfall mag das meine Arbeit zwar schwieriger machen. Langfristig ist das aber die Voraussetzung, dass Medienarbeit erfolgreich sein kann.
** Die Studie analysierte 42 Medienkonferenzen von kantonalen Behörden in den Kantonen Zürich und St. Gallen und die darauf folgende Medienberichterstattung in den regionalen Medien.
Quellen: PDF-Zusammenfassung durch die Herausgeber der Studie, Artikel auf persoenlich.com mit Grafiken, Google-News, Bernetblog
Technorati Tags: 2. Business-Blog-Karneval, Medien, Medienarbeit, PR, Public Relations


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