11. Januar 2007

iMarketing by Steve Jobs

Fast ebenso überwältigend wie das vorgestern von Apple vorgestellte iPhone ist das Marketing dafür.

Ganz nach Apples Modellbenennung nenne ich Apples Marketing «iMarketing».

Wie funktioniert es?
  • Man halte alles unter dem Deckel und tue so, als sei nichts (Apples Aufwand, das Ding geheim zu halten, ist CNN ein eigener Artikel wert).
  • Man foutiere sich um die drohende Klagen und gehe bei der Benennung des Produkts seinen eigenen, ganz konsequenten Weg (die erste Klage ist bereits eingetroffen)
  • Man ziehe 4000 seiner feurigsten Anhänger zusammen und zelebriere mit ihnen die Präsentation (siehe Steve Jobs Keynote, iPhone-Präsentation ab der 26. Minute)
  • Man stelle den Chief Evangelist Officer vor die Anhänger und lasse ihn zwei Stunden predigen (Augenfällig, wie stark zum Beispiel der Cingular-CEO im Vergleich zu Jobs abfällt zeigt die Keynote ab 1 h 34 min 45 sek)
Und was erhält man dafür?

Die beste Mundpropaganda der Welt, wie es Martin Oetting von connectedmarketing.de es nennt.

Wers nicht glaubt, muss mal bei Technorati schauen. Wahnsinn, was in der Blogosphäre im Moment abgeht.

Kurz: iMimpressed.

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