23. März 2007

Unternehmenspublikationen sind glaubwürdiger als Themenbeilagen

Nachdem ich gestern auf das Kundenmagazin LEO gestossen bin, berichtet nun auch die NZZ darüber.

In ihrer heutigen Medienbeilage schreibt die NZZ sowohl über Corporate Publishing wie die wieder aufblühenden Themenbeilagen.

Zu Recht weist die NZZ darauf hin, dass bei Themenbeilagen - häufig von externen Dienstleistern für Publikumsmedien produziert - zu häufig der «redaktionelle» Teil aus PR-Texten besteht, die nur schlecht getarnt als «Fachartikel» erscheinen. Der Absender gibt sich nicht klar zu erkennen.

DIes schadet der Glaubwürdigkeit, der Zeitung, die der Beilage als Trägermedium dient: Für welche Inhalte ist sie redaktionell verantwortlich und für welche nicht?

Bei Corporate Publishing Produkten ist das Gegenteil der Fall. Hier will das Unternehmen als Absender, als Verleger wahrgenommen werden.

Dies schmälert die Glaubwürdigkeit einer Unternehmenspublikation nicht - im Gegenteil, finde ich. Dank dieser Transparenz nimmt die Leserin, der Leser die Botschaft positiver auf, den sie/er muss nicht ständig fragen, welche versteckte Interessen hinter der Publikation stehen könnten.

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