Die Post ist auf den Podcast gekommen
Sie laufen seit einiger Zeit, die Online-Kurse der Post. Bei gewissen Themen hat die Post ein Eigeninteresse (zum Beispiel beim Corporate Publishing oder Adress-Management), doch immer wieder schaut die Post Marketing-Themen an, von denen Sie nicht profitiert. Die vielleicht sogar jenen Werbemitteln Konkurrenz machen, die per Post versandt werden.
Der neuste Online-Lehrgang dreht sich ums Podcasting. In den vier Teilen verspricht die Post:
Gut zusammengefasst sind die sieben Gründe, die für Podcasting sprechen:
Sehr schade finde ich, dass zwar einzelne Textedes als Audio-Files heruntergeladen werden können, dass es aber keinen Podcast zum Online-Kurs gibt. Denn die Audio-Files sind nur Ausschnitte und ein RSS-Feed fürs Abo fehlt. Und genau das ist es, was in meinen Augen einen Podcast erst zum Podcast macht. Da fehlte der Post wohl der Mut; sie will ja, dass sich die Leute einloggen und ihre Daten hinterlegen, wenn Sie sich für einen Online-Kurs einschreiben.
Hier hätte die Post eine grosse Chance gehabt, Podcasts in der Schweizer Marketing-Branche zu positionieren. Immerhin erklärt sie im Pocast-Tipp Nr. 1, wie man Podcasts nutzt. Denn eines ist klar: Wer als Kommunikationsprofi keine Podcasts hört, wird auch keine in seinen Kommunikationsmix integrieren. Da verhält es sich wie zwischen dem persönlichen Bloggen und Corporate Blogs.
Der neuste Online-Lehrgang dreht sich ums Podcasting. In den vier Teilen verspricht die Post:
- Teil 1 – Einführung: Begriffsdefinition, Vor- und Nachteile, Erfolgsfaktoren, Einsatzgebiete in Marketing, interner Kommunikation, Medien, Bildung und Politik, Nutzerverhalten, Entwicklung und Trends
- Teil 2 – Konzeption: Ziele, Zielgruppen, Budget, Timing, Kontinuität, CI/CD und Corporate Wording, technische und inhaltliche Form, Themenwahl, Dramaturgie, Stil und Tonalität, Podcasts als Werbemedium
- Teil 3 – Produktion: Script und Drehbuch, Outsourcing: Zusammenarbeit mit Aufnahmestudios, Eigenproduktionen
- Teil 4 – Vermarktung/Erfolgskontrolle: Online-Schaltung auf eigener Website und Vermarktung über weitere Medien, Musikrechte (SUISA), Praxisbeispiele, Messinstrumente für die Erfolgskontrolle, Podcast-Quiz
Gut zusammengefasst sind die sieben Gründe, die für Podcasting sprechen:
- Podcasts sind aktuell: Sie sind viel schneller produziert als Printprodukte wie Kunden- oder Mitarbeiterzeitschriften.
- Podcasts sind günstig; Die Herstellungskosten sind tief und bei der Verbreitung gibt es dank iTunes und anderen Portalen kaum Streuverluste
- Podcasts sind trendy : In der Schweiz geradezu (noch) avantgardistisch
- Podcasts sind emotional: Die Stimme bringt eine zusätliche Kommunikationsebene.
- Podcasts erreichen jüngere Zielgruppen: Junge wollen selber entscheiden, wann sie was konsumieren wollen. Podcasts sind ein echtes On-Demand-Medium.
- Podcasts sind wirkungsstark: Dadurch, dass sich der Hörer dazu entscheidet einen Podcast zu abonnieren, zeigt er sein Interesse daran.
- Podcasts erhöhen die Kundentreue: Wer abonnniert beibt dran.
Sehr schade finde ich, dass zwar einzelne Textedes als Audio-Files heruntergeladen werden können, dass es aber keinen Podcast zum Online-Kurs gibt. Denn die Audio-Files sind nur Ausschnitte und ein RSS-Feed fürs Abo fehlt. Und genau das ist es, was in meinen Augen einen Podcast erst zum Podcast macht. Da fehlte der Post wohl der Mut; sie will ja, dass sich die Leute einloggen und ihre Daten hinterlegen, wenn Sie sich für einen Online-Kurs einschreiben.
Hier hätte die Post eine grosse Chance gehabt, Podcasts in der Schweizer Marketing-Branche zu positionieren. Immerhin erklärt sie im Pocast-Tipp Nr. 1, wie man Podcasts nutzt. Denn eines ist klar: Wer als Kommunikationsprofi keine Podcasts hört, wird auch keine in seinen Kommunikationsmix integrieren. Da verhält es sich wie zwischen dem persönlichen Bloggen und Corporate Blogs.
Technorati Tags: Corporate Blogs, Podcast

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