6. Juni 2007

Podcasten heisst aufklären

Letzte Woche hatte ich den Qualischritt - eine Umschreibung für Abschlussprüfung - des CAS Media Management an der HSW Luzern.

Unsere Aufgabe: Eine selbstgewählte These aus unserem Fachgebiet wählen und vor zwei Experten präsentieren und verteidigen.

Meine These hiess: «Podcasts dürfen im Kommunikationsmix von Unternehmen nicht fehlen».

Die Diskussion war spanend - und mittlerweilen weiss ich auch, dass ich mich gut geschlagen und das CAS damit bestanden habe.

Besonders interessant war, dass einer der Experten der Online-Kommunikation ganz generell äusserst kritisch gegenüber stand. Seine Vorbehalte gegenüber Podcasts sind entsprechend gross.

Fast alle Einwände, die er gegen Podcasts brachte, sind aber auch gegenüber anderen Medien anzubringen. Kurz - und äusserst salopp - zusammengefasst: «It's all about content, stupid!»

Eines wurde mir allerdings in der Diskussion auch klar: Wer heute podcasted muss Aufklärungsarbeit betreiben, muss den (potenziellen) Hörerinnen und Hörern erklären, wie Podcasting funktioniert, wie man einen Podcast abonniert, wie der Podcast auf den iPod kommt…

Denn Grundvoraussetzung für den Erfolg eines Podcasts ist, dass die Zielgruppe fähig ist, Podcasts zu nutzen. Nicht nur von der technischen Hardware her gesehen, sondern auch von den eigenen Fähigkeiten als Computeranwender.

Diese Erkenntnis setze ich jetzt auf den Intercultural Navigator Podcast um. Dieser Tag erhält der Podcast einen Direktlink fürs Abonnieren, wie auch eine Hilfe-Seite. Zusätzlich führen wir zusätzliche Response-Möglichkeiten für die Hörerinnen und Hörer ein. Hörerbindung ist angesagt.

Wie gesagt, wir sind noch daran, das Ganze umzusetzen. Mit der nächsten Folge wird alles online sein - in rund zwei Wochen. Die Aufnahmen für den Navigator Podcast Nr. 8 finden am Freitag statt.

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