Podcast oder Video-/Audio-Streaming?
Rund 50 Prozent aller Internet-Nutzer haben in den letzten sechs Monaten einen Video- oder Audio-Podcast heruntergeladen - knapp 70 Prozent haben online Streaming-Audio und gar 80 Prozent Video konsumiert. Das sind beeindruckende Zahlen - und es sind die Zahlen für China laut der Studie «Power to the People - Tracking teh impact of social media» von Universal McCann (Danke an styropor.digital für den Hinweis).
Für den deutschsprachigen Raum sind die Zahlen deutlich bescheidener - auch wenn nur Deutschland in der Studie erfasst ist: Deutlich unter 10 Prozent haben in den letzten sechs Monaten einen Video- oder Audiopodcast heruntergeladen - immerhin knapp 50 Prozent haben Video oder Audio als Streaming konsumiert.
Heisst das nun, dass man Audio- oder Video-Inhalte besser in einem Streaming-Format anbietet als in Form eines Podcasts?
Meiner Meinung ist die erfolgreiche Strategie nicht ein Entweder-oder sondern ein Sowohl-als-auch.
Podcasts haben nämlich einen dualen Charakter: Sie sind sowohl ein eigenständiges Medium wie auch ein Kanal, um bestehende Inhalte zu verbreiten. Was Podcasting als Kanal bringt, zeigen vor allem Radio- und Fernsehstationen, die so ihre normalen Sendungen verbreiten: Zum zeitunabhängigen Konsum auf mobilen Endgeräten.
Auch in der Unternehmenskommunikation gibt es viele Streaming-Inhalte, die zusätzlich als Podcast verbreitet werden können. Vor alem Inhalte, die einen seriellen Charakter haben. Zu hoffen, dass der User immer wieder zurückkommt und die nächste Folge abholt, ist Wunschdenken - wer ihm einen RSS-Feed für iTunes und andere Podcatcher offeriert, hat die Chancen, den Kunden zu binden.
Nur zwei Beispiele von Streaming-Inhalten, die perfekte Podcasts wären:
Für den deutschsprachigen Raum sind die Zahlen deutlich bescheidener - auch wenn nur Deutschland in der Studie erfasst ist: Deutlich unter 10 Prozent haben in den letzten sechs Monaten einen Video- oder Audiopodcast heruntergeladen - immerhin knapp 50 Prozent haben Video oder Audio als Streaming konsumiert.
Heisst das nun, dass man Audio- oder Video-Inhalte besser in einem Streaming-Format anbietet als in Form eines Podcasts?
Meiner Meinung ist die erfolgreiche Strategie nicht ein Entweder-oder sondern ein Sowohl-als-auch.
Podcasts haben nämlich einen dualen Charakter: Sie sind sowohl ein eigenständiges Medium wie auch ein Kanal, um bestehende Inhalte zu verbreiten. Was Podcasting als Kanal bringt, zeigen vor allem Radio- und Fernsehstationen, die so ihre normalen Sendungen verbreiten: Zum zeitunabhängigen Konsum auf mobilen Endgeräten.
Auch in der Unternehmenskommunikation gibt es viele Streaming-Inhalte, die zusätzlich als Podcast verbreitet werden können. Vor alem Inhalte, die einen seriellen Charakter haben. Zu hoffen, dass der User immer wieder zurückkommt und die nächste Folge abholt, ist Wunschdenken - wer ihm einen RSS-Feed für iTunes und andere Podcatcher offeriert, hat die Chancen, den Kunden zu binden.
Nur zwei Beispiele von Streaming-Inhalten, die perfekte Podcasts wären:
- m-cooking: Ein Fernseh-Kochstudio im klassischen Sinn. Ich hätte gern ein Abo, denn brauche ja auch nächste Woche wieder eine Idee zum Kochen. Und: Der iPod passt viel besser in meine Küche als mein Computer.
- WillItBLend.com: Was schmeissen die Typen von Blendtec als nächstes in Ihren Mixer? Bic-Feuerzeuge, ein iPhone, die Spielzeugautos der Grosskinder des FIrmenbesitzers...? Ich möchte es nicht verpassen - und auf dem iPod gerne meinen Kollegen zeigen.
Technorati Tags: Podcast, Streaming-Medien

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