20. September 2007

Shownotes zu PodTalk Nr. 4: Podcasts und das Corporate Publishing

Hier noch die Shownotes zum PodTalk Nr. 4: Podcasts und das Corporate Publishing mit Kay A. Schönewerk, Inhaber und Geschäftsführer des Journalistenbüros 4iMEDIA in Leipzig und Berlin und Annegret Freitag, die dort die Corporate Publishing Abteilung leitet.

  • Annegret Freitag: Erste Beispiele von Podcasts im Corporate Publishing gibt es, etwa «toms spotlight listen». [01:22]
  • Freitag: Vorlesen von Artikeln genügt nicht. Die Inhalte müssen den verschiedenen Medien entsprechend aufbereitet werden. [01:51]
  • Kay Schönewerk: Mögliche Lösung: Interview im Print, O-Töne und Making of im Internet [02:12]
  • Schönewerk: Produktion von klassischem Corporate Publishing und Pocasts/Vodcasts muss getrennt werden, denn die Produktionswege sind sehr unterschiedlich. 4iMEDIA hat dazu eine Tochterfirma gegründet [02:59].
  • Schönewerk: Die meisten CP-Dienstleister haben zu wenig Wissen für multimediale Anwendungen. Neue Leute müssen ausgebildet werden. [03:39]
  • Freitag: Integrierte Newsrooms wie in den Medien sind im Corporate Publishing denkbar, vor allem aus Effizienzgründen. Allerdings sind die Rahmenbedingungen für Magazine und Podcasts unterschiedlich: Für Podcasts brauche ich einen Radiojournalist, den ich im Magazinjournalismus nicht einsetzen kann. Das journalistische Handwerk müssen beide beherrschen. [04:35]
  • Freitag: Integrierte Unternehmenskommunikation bedingt gute Abstimmung zwischen den Podcastern und CPlern. [05:45] Schönewerk: Aber während der Produktion braucht jeder sein eigenes Arbeitsumfeld – das funktioniert nur in getrennten Arbeitswelten. [05:55]
  • Schönewerk: Um Kunden vom Podcasting zu überzeugen, braucht es Best-Practice-Beispiele: Wir zeigen die Möglichkeiten und Schwierigkeiten von Podcasts auf. [06:39]
  • Schönewerk: Die Beispiele suchen wir zugeschnitten auf den Kunden: Aus der gleichen Branche, wenn möglich von einem Mitbewerber. [07:25]
  • Schönewerk: Wir müssen den Kunden dort abholen, wo er sich befindet, ihm etwas zeigen, das er einschätzen kann. Da die Beispiele in der Regel nicht perfekt sind, muss man überlegen, wie man es verbessern kann. In mancher Branche sind gute Podcasts schwierig zu finden. [08:01]
  • Schönewerk: Der Impuls für einen Podcast kommt häufig vom Dienstleister, man muss den Kunden mitnehmen. [08:59]
  • Schönewerk: Auch wenn viele CPler noch wenig von Podcasts verstehen, die Branche schläft nicht. Podcasts kommen Schritt für Schritt ins CP. Problem: Es gibt keine ausgebildeten Pod- und Vodcaster. [09:34]
  • Freitag: CPler müssen sich technisches Wissen aneignen und lernen, Inhalte stärker zu komprimieren als im Magazin. [10:11]
  • Freitag: CP-Dienstleister bieten die redaktionelle Qualität, die eine Werbe- oder PR-Agentur nicht liefern kann. Sie können spannende Themen erarbeiten. [10:55]
  • Freitag: Podcasting wird im CP zunehmen, wenn Unternehmen Angst davor verlieren und wenn die Nutzung technisch einfacher wird. [11:37]
  • Schönewerk: Wir können gemeinsam mit dem Kunden neues ausprobieren, die ihm und uns einen Wissensvorsprung erarbeiten. Aus Fehler lernen beide. [12:25].
  • Schönewerk: Für eine Agentur aus der Region haben wir ein E-Magazin mit Podcasts gemacht. Für das Unternehmen war es schwierig, das dem Mutterhaus zu verkaufen. Doch heute ist dieses überzeugt davon. [12:55]
  • Schönewerk: Unternehmen sollten Podcasts im Kleinen ausprobieren und dann auf den Erfahrungen aufbauen. [14:11]
Gesamtlänge: 15 Minuten 20 Sekunden

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