Swisscom sucht mit dialogue den Dialog
Seit ein paar Tagen liegt ein spannendes neues Corporate-Publishing-Produkt auf meinem Tisch: dialogue, das Kundenmagazin von Swisscom für Grossunternehmen.
Spannend deshalb, weil das Magazin mit einer Website kombiniert ist, die Podcasts, ein Blog und eine Toolbox bietet. Der Namen des Magazins ist also Programm - Swisscom sucht den Dialog.
Sauber gestaltet und übersichtlich kommt das Heft daher. Das Layout ist zweckmässig, allerdings auch nicht überraschend oder besonders ansprechend. Sehr gut eingesetzt sind die Boxen, die auf die Inhalte im Web verweisen. Die Links sind vorbildlich kurz und verweisen direkt auf den entsprechenden Inhalt und nicht bloss auf die Website.

Sauber gestaltet, aber wenig überraschend: dialogue, das Magazin von Swisscom für Grosskunden.
Die Eins-zu-eins-Umsetzung der Printausgabe ist das E-Paper. Die Funktionen wie Blättern oder Vergrössern sind Standart. Allerdings ist die Usability des gewählten Tools nicht sehr überzeugend. Zum Vergrössern und anschliessenden Verkleinern muss immer der Button oben links benutzt werden. Da ist das E-Paper von CASHdaily - wo dasselbe mit einem Klick in den Text geschieht - deutlich praktischer.
Auch ist die Lesbarkeit der E-Paper-Ausgabe von dialogue nicht sehr gut. Die Schrift ist recht verschwommen. Die langsame Zoom- und Blätterfunktion ist mehr nervig alles schön. Dass die Links nicht funktionieren, wenn man in den Text hinein gezoomt hat, ist ein Fehler, der eigentlich für die Wahl eines anderen Produktes hätte sprechen müssen.

Die E-Paper-Ausgabe kann von der Benutzerfreundlichkeit her nicht mit anderen Produkten mithalten.
Das E-Paper ist integriert in eine Website, die durch ihre übersichtliche Struktur auffällt. Auf einen Blick wird ersichtlich, was es zu finden gibt. Auch auffallend: Web 2.0 hat bei Swisscom dialoge Einzug gehalten: Tagcloud, RSS, Blog, Podcasts…
Die Video-Podcasts sind eine gelungene Ergänzung zum Magazin. Ein kurzes Interview und ein Beitrag über Unified Communication bieten einen echten Mehrwert. Beide Element sind professionell produziert und eingebunden in weiterführende Elemente wie PDFs zu den entsprechenden Produkten.
Schade, dass der Podcast nicht wirklich ein Podcast ist: Auf jeden Fall lassen sich die Videos nicht herunterladen und eine Abo-Funktion fehlt auch. Nur der generelle RSS-Feed weist auf die Videos hin.
Etwas anders ausgerichtet ist der Audio-Podcast zu Voice-over-IP: Er ist eigentlich bloss ein Mitschnitt des Recherche-Interviews. Das ist nicht per se schlecht - doch das Gespräch ist eher lang und nicht sehr zielgerichtet. Da wäre es zumindest wünschenswert, dass dem Hörer im Voraus genau gesagt wird, was ihn erwartet und wie lange das Interview dauert. Mit detaillierten Shownotes und einem Player, der die abgelaufene Zeit anzeigt, wäre es möglich, an besonders spannende Stellen des Interviews zu springen. Dass ein solcher Hintergrund-Gespräch nur in der Originalsprache (in dem Fall Französisch) angeboten wird, finde ich absolut in Ordnung.

Umfassend und doch übersichtlicht: Die Microsite von dialogue.
Generell halte ich dialogue für ein spannendes und über weite Strecken gelungenes Corporate-Publishing-Produkt. Noch ist es im Corporate Publishing nicht Standart, dass ein Kundenmagazin derart crossmedial daherkommt. Schön, dass die Swisscom hier Erfahrungen sammelt.
Ich bin gespannt, wie sich dialogue weiterentwickeln wird - ob zum Beispiel das Blog zu einer lebendigen Diskussionsplattform heranwächst. Bisher ist dies noch nicht der Fall. Meiner Meinung nach liegt das darin, dass die Themen etwas gar technisch sind. Es besteht kaum ein Anreiz, da mitzureden.
Apropos Themen: Persönlich finde ich das Titelthema Telefonkultur in China ja sehr spannend. Ob es aber Verantwortliche in Grossunternehmen - vermutlich vorwiegend ICT-Leute - wirklich anspricht, wage ich zu bezweifeln.
Offenlegung: Ich arbeite als selbstständiger Texter regelmässig für Swisscom. Mit dialogue habe ich aber nichts zu tun. Leider muss ich sagen.
Spannend deshalb, weil das Magazin mit einer Website kombiniert ist, die Podcasts, ein Blog und eine Toolbox bietet. Der Namen des Magazins ist also Programm - Swisscom sucht den Dialog.
Sauber gestaltet und übersichtlich kommt das Heft daher. Das Layout ist zweckmässig, allerdings auch nicht überraschend oder besonders ansprechend. Sehr gut eingesetzt sind die Boxen, die auf die Inhalte im Web verweisen. Die Links sind vorbildlich kurz und verweisen direkt auf den entsprechenden Inhalt und nicht bloss auf die Website.

Sauber gestaltet, aber wenig überraschend: dialogue, das Magazin von Swisscom für Grosskunden.
Die Eins-zu-eins-Umsetzung der Printausgabe ist das E-Paper. Die Funktionen wie Blättern oder Vergrössern sind Standart. Allerdings ist die Usability des gewählten Tools nicht sehr überzeugend. Zum Vergrössern und anschliessenden Verkleinern muss immer der Button oben links benutzt werden. Da ist das E-Paper von CASHdaily - wo dasselbe mit einem Klick in den Text geschieht - deutlich praktischer.
Auch ist die Lesbarkeit der E-Paper-Ausgabe von dialogue nicht sehr gut. Die Schrift ist recht verschwommen. Die langsame Zoom- und Blätterfunktion ist mehr nervig alles schön. Dass die Links nicht funktionieren, wenn man in den Text hinein gezoomt hat, ist ein Fehler, der eigentlich für die Wahl eines anderen Produktes hätte sprechen müssen.

Die E-Paper-Ausgabe kann von der Benutzerfreundlichkeit her nicht mit anderen Produkten mithalten.
Das E-Paper ist integriert in eine Website, die durch ihre übersichtliche Struktur auffällt. Auf einen Blick wird ersichtlich, was es zu finden gibt. Auch auffallend: Web 2.0 hat bei Swisscom dialoge Einzug gehalten: Tagcloud, RSS, Blog, Podcasts…
Die Video-Podcasts sind eine gelungene Ergänzung zum Magazin. Ein kurzes Interview und ein Beitrag über Unified Communication bieten einen echten Mehrwert. Beide Element sind professionell produziert und eingebunden in weiterführende Elemente wie PDFs zu den entsprechenden Produkten.
Schade, dass der Podcast nicht wirklich ein Podcast ist: Auf jeden Fall lassen sich die Videos nicht herunterladen und eine Abo-Funktion fehlt auch. Nur der generelle RSS-Feed weist auf die Videos hin.
Etwas anders ausgerichtet ist der Audio-Podcast zu Voice-over-IP: Er ist eigentlich bloss ein Mitschnitt des Recherche-Interviews. Das ist nicht per se schlecht - doch das Gespräch ist eher lang und nicht sehr zielgerichtet. Da wäre es zumindest wünschenswert, dass dem Hörer im Voraus genau gesagt wird, was ihn erwartet und wie lange das Interview dauert. Mit detaillierten Shownotes und einem Player, der die abgelaufene Zeit anzeigt, wäre es möglich, an besonders spannende Stellen des Interviews zu springen. Dass ein solcher Hintergrund-Gespräch nur in der Originalsprache (in dem Fall Französisch) angeboten wird, finde ich absolut in Ordnung.

Umfassend und doch übersichtlicht: Die Microsite von dialogue.
Generell halte ich dialogue für ein spannendes und über weite Strecken gelungenes Corporate-Publishing-Produkt. Noch ist es im Corporate Publishing nicht Standart, dass ein Kundenmagazin derart crossmedial daherkommt. Schön, dass die Swisscom hier Erfahrungen sammelt.
Ich bin gespannt, wie sich dialogue weiterentwickeln wird - ob zum Beispiel das Blog zu einer lebendigen Diskussionsplattform heranwächst. Bisher ist dies noch nicht der Fall. Meiner Meinung nach liegt das darin, dass die Themen etwas gar technisch sind. Es besteht kaum ein Anreiz, da mitzureden.
Apropos Themen: Persönlich finde ich das Titelthema Telefonkultur in China ja sehr spannend. Ob es aber Verantwortliche in Grossunternehmen - vermutlich vorwiegend ICT-Leute - wirklich anspricht, wage ich zu bezweifeln.
Offenlegung: Ich arbeite als selbstständiger Texter regelmässig für Swisscom. Mit dialogue habe ich aber nichts zu tun. Leider muss ich sagen.
Technorati Tags: Corporate Blogs, Corporate Publishing, E-Paper, Kundenmagazin, Podcast, puppy

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