Mehr als die Hälfte der Schweizer Unternehmen podcasten
Zu diesem Schluss könnte man kommen, wenn man die aktuelle Studie «Umgang von Schweizer Unternehmen und Organisationen mit dem Social Web» anschaut. Die Studie wurde vom MAZ, der Schweizer Journalistenschule und Bernet PR durchgeführt (PDF-Download des Summarys / PDF-Download der Studie / Wichtigste Ergebnisse im Bernet-Blog).
Befragt wurden im August und September insgesamt 104 Personen aus
Wenn ich in Betracht ziehe, wie wenig viele Kommunikationsfachleute über Podcasts wissen, so kann diese Vermischung nicht überraschen. Nicht jedes Video-Filmchen, nicht jedes MP3-File ist auch gleich ein Podcast. Dass die Definition von Podcasts im Anhang der Studie (S. 21) korrekt ist, behebt diese Verwirrung nicht.
Trotzdem: Es ist gut zu wissen, dass zwei Drittel der Unternehmen in der Schweiz schon Erfahrungen mit Video und die Hälfte mit Audio gesammelt haben. Da sollte eine Basis für Podcasting eigentlich vorhanden sein. Und - wie ich andernorts schon erwähnt habe - Podcasts sind nicht nur ein Medium, sondern auch ein Kanal. Ein Kanal, der genutzt werden kann, bestehende Inhalte zu verbreiten und zusätzlichen Nutzerkreisen zugänglich zu machen.
Denn Podcasts können eines, was Streaming-Medien nicht können; nämlich dank der Abo-Funktion per RSS eine engere Bindung zwischen Sender und Empfänger herstellen. Und hier - so zeigt die Studie auch - bleibt Raum für Verbesserungen: Gerade mal 13,4% aller befragten Organisationen bieten die Möglichkeit, per RSS Online-Inhalte aus ihrer Website zu abonnieren.
Befragt wurden im August und September insgesamt 104 Personen aus
- 42 der 200 grössten Schweizer Unternehmen
- 7 politischen Verwaltungen
- 25 Nichtregierungsorganisationen (NGO)
- 5 Verbänden
- 25 Organisationen, die sich nicht klassiert haben
- 45,7% bieten Video an, (62,2% der Unternehmen, 42,9% der Verwaltungen, 12,5% der NGOs, 20% der Verbände)
- 37,8% bieten Audio an (50% der Unternehmen, 40% der Verwaltungen, 19% der NGOs, 25% der Verbände)
- 17,4% aller Befragten planen die Einführung von Video
- 17,1% aller Befragten planen planen die Einführung von Audio
Wenn ich in Betracht ziehe, wie wenig viele Kommunikationsfachleute über Podcasts wissen, so kann diese Vermischung nicht überraschen. Nicht jedes Video-Filmchen, nicht jedes MP3-File ist auch gleich ein Podcast. Dass die Definition von Podcasts im Anhang der Studie (S. 21) korrekt ist, behebt diese Verwirrung nicht.
Trotzdem: Es ist gut zu wissen, dass zwei Drittel der Unternehmen in der Schweiz schon Erfahrungen mit Video und die Hälfte mit Audio gesammelt haben. Da sollte eine Basis für Podcasting eigentlich vorhanden sein. Und - wie ich andernorts schon erwähnt habe - Podcasts sind nicht nur ein Medium, sondern auch ein Kanal. Ein Kanal, der genutzt werden kann, bestehende Inhalte zu verbreiten und zusätzlichen Nutzerkreisen zugänglich zu machen.
Denn Podcasts können eines, was Streaming-Medien nicht können; nämlich dank der Abo-Funktion per RSS eine engere Bindung zwischen Sender und Empfänger herstellen. Und hier - so zeigt die Studie auch - bleibt Raum für Verbesserungen: Gerade mal 13,4% aller befragten Organisationen bieten die Möglichkeit, per RSS Online-Inhalte aus ihrer Website zu abonnieren.
Technorati Tags: Corporate Communications, Web 2.0

3 Kommentare:
Die Studienresultate sind wirklich etwas verwirrend. Und die Unternehmen vergeben sich offensichtlich viel Potenzial.
Interessant wird es, wann man weiss, wie viele Schweizer User Podcasts wie intensiv nutzen, und wie stark RSS genutzt wird. Auf beide Fragen liefert unsere leider nicht ganz repräsentative Umfrage «Web 2.0 in der Schweiz», welche die Nutzer-Perspektive bzgl. Web 2.0 beleuchtet http://www.web2.konsumfreu.de/, bald Antworten.
Hallo Simon
Auf eure Studie bin ich gespannt. Wann soll denn die veröffentlicht werden?
Gruss
Patrick
... arbeiten hart und intensiv ... müssen dann noch Text-Tuning machen/haben ... Ziel ist Ende November...
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