23. Dezember 2007

Corporate Publishing: Bitte Hirn ausschalten?

Schreiben für Corporate Publishing-Produkte sei doch nicht mehr als «Journalismus minus kritischem Denken», meinte Joel Bedetti vom «Schweizer Journalist» salopp, als er mich vor einigen Wochen für einen Artikel anrief. Ziel seines Artikels: Herausfinden, welche Möglichkeiten sich freien Journalisten im Corporate Publishing bieten.

Nun ist der Artikel erschienen - auf Seiten 60-61 der Dezember 07/ Januar 08-Ausgabe des Schweizer Journalist.

Fazit: Als freier Journalist ist es nicht einfach, im CP Fuss zu fassen. Nur gerade ein Drittel der Journalisten schaffe den Sprung ins Corporate Publishing wird etwa Beat Schaller, Geschäftsführer von infel und Vorstand der Schweizer Sektion des Branchenverbandes Forum Corporate Publishing zitiert.

Linus Fuchs, Geschäftsführer von Yesway, meint, dass ein CP-Journalist wie ein Zeitungsjournalist recherchiere, gleichzeitg aber ein übergeordnetes Kommunikationskonzept zu befolgen habe. Nicht jeder Schreibende sei der Herausforderung gewachsen, eine vorgegeben Botschaft glaubwürdig herüberzubringen.

Mein Argument - das dann zwar nicht zitiert wurde - war, dass unsere Kunden uns sehr wohl fürs kritische Denken bezahlen. Denn nur wenn sie wirklich journalistisch aufgemacht sind, haben Corporate-Publishing-Produkte Aussicht auf Erfolg.

Oder anders gesagt: Hirn ausschalten genügt nicht, um im CP erfolgreich zu sein. Im Gegenteil.

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