Wie aufwendig ist Corporate Podcasting? Und was kostet es?
Im fünften Teil der Ergebnisse der Umfrage «Podcasting in der integrierten Unternehmenskommunikation - Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» wird augezeigt:
Natürlich hängen die Kosten mit dem Erscheinungsrhythmus zusammen. Darum wurden die Aufwände per Episode, per einzelne Folge erhoben. Dieser Zeitaufwand ist recht gering: Intern sind es meist ein Tag oder weniger. Der externe Aufwand - also die Arbeiten, die von externen Dienstleistern übernommen werden - ist etwas höher.
Aufwand für die Produktion einer Podcast-Episode

Der interne Zeitaufwand für die Produktion einer Podcast-Episode beträgt in den meisten Fällen weniger als einen Tag. Der externe Aufwand liegt leicht höher, denn viel wird an externe Dienstleister vergeben.
Der Grund dafür, dass der externe Aufwand grösser als der interne ist, liegt darin, dass fast alle Unternehmen einen Teil der Aufgaben outsourcen. Denn Podcasting bedingt Fachwissen und Fachpersonal, das in den meisten Kommunikationsabteilungen nicht vorhanden ist, etwa für die Aufnahme, professionelle Sprecher und Moderatoren oder für die Postproduktion.
Meist im Haus bleibt die inhaltliche Planung der Podcasts. Im Corporate Podcsting kommt damit ein Modell zur Anwendung, das auch aus dem Corporate Publishing bekannt ist: Das Unternehmen legt die Themen fest, der Dienstleister sorgt für die mediengerechte und technisch einwandfreie Umsetzung. Mehrere Corporate Podcaster sagen aber auch, dass sie die inhaltliche Planung in enger Zusammenarbeit mit ihren Dienstleistern vornehmen.
Die Gesamtverantwortung ist in den meisten Fällen in den Abteilungen für Unternehmenskommunikation, Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit oder der Pressestelle angesiedelt, in einigen Fällen ist auch das Internet-Team dafür zuständig. Bei der Freigabe der Manuskripte sind vielerorts auch die themenverantwortlichen Fachabteilungen involviert.
Outsorcing bei der Podcast-Produktion

Outsourcing ist bei der Podcast-Produktion Alltag: Vor allem Aufnahme, Sprecher / Moderation und Postproduktion werden auswärts vergeben.
Ein Vorteil von Podcasts sind die kurzen Produktionszeiten. Zeitaufwändige Prozessschritte wie Korrekturlesen, Druck und Versand - die bei jedem Printprodukt zu berücksichtigen sind - fallen weg. In der Praxis sind zwei Fünftel aller Podcasts-Episoden von deutschen, österreichischen und Schweizer Unternehmen innerhalb einer Woche online.
Doch die Produktionszeiten könnten kürzer sein: Jede Radio-, jede TV-Station produziert tagesaktuelle Beiträge. Dies wäre theoretisch auch im Podcasting möglich. Allerdings müssten dazu die Freigabprozesse entsprechend effizient gestaltet sein. Dies ist in den wenigsten Unternehmen der Fall. Allerdings sind viele Unternehmensthemen auch nicht derart extrem an die Aktualität gebunden.
Vorlaufzeiten pro Episode

Podcasting ist ein schnelles Medium: VIer von zehn Podcasts entstehen innerhalb einer Woche oder noch schneller.
Die Antworten der Corporate Podcaster zeigen eindeutig: Podcasting ist ein günstiges Medium: Bei fast der Hälfte der Podcasts betragen die Kosten pro Episode maximal 1000 €. Bei einem Kundenmagazin können bereits die Portokosten pro Ausgabe höher liegen.
Eine Zeit- und Kostenersparnis kann dadurch erreicht werden, dass mehrere Episoden gleichzeitig in Staffeln produziert werden. Doch dies wird selten eingesetzt: 73,1% der Unternehmen produzieren jede Episode einzeln, nur 26,9% erstellen mehrere Episoden gleichzeitig. Die Möglichkeit aktuell zu reagieren scheint wichtiger zu sein, als die potenzielle Kosteneinsparung.
Leider kann ich die Produktionskosten nicht für Video und Audio getrennt ausweisen. Es liegt auf der Hand, dass der Aufwand für Video deutlich höher ist als für Audio. Weniger als ein Viertel der befragten Corporate Podcaster setzt Video ein (siehe Teil 2 der Umfrageergebnisse), was die durschnittlich angegebenen Kosten nach unten drückt.
Produktionskosten pro Episode

Podcasting ist ein günstige Medium: Rund die Hälfte aller Episode kostet in der Produktion maximal 1000€.
Die reinen Kosten sind das eine, mindestens ebenso interessant ist zu wissen, welcher Effekt damit erzielt wird. Die Hälfte der Corporate Podcaster beurteilen das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen etwa gleich wie bei anderen Kommunikationsmitteln, trotz der meist geringen Reichweiten, die Corporate Podcasts erreichen. Die tiefen Kosten gleichen dies offensichtlich aus. Kommt dazu, dass viele Unternehmen auch mit dem Ziel podcasten, mit dem neuen Medium Erfahrungen zu sammeln. Damit ist allein schon der Lerneffekt als Nutzen zu betrachten, der schwer monetär zu messen ist.
Kosten-Nutzen-Verhältnis von Corporate Podcasts

Das Kosten/Nutzen-Verhältnis ist in den Augen der meisten Corporate Podcaster gleich gut oder besser als jenes anderer Kommunikationsmittel.
Im sechsten Teil der Resultate der Online-Umfrage «Podcasting in der integrierten Unternehmenskommunikation - Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» schauen wir an, wie Corporate Podcasts bekannt gemacht werden.
Zurück zur Übersichtsseite der Umfrage-Resultate.
- wie gross der interne und externe Aufwand für die Produktion einer Podcast-Episode ist,
- wie lange es von der Planung einer Episode bis zu ihrer Online-Schaltung dauert,
- wieviel die Produktion einer Episode kostet und wie das Kosten/Nutzen-Verhältnis von Podcasting beurteilt wird.
Natürlich hängen die Kosten mit dem Erscheinungsrhythmus zusammen. Darum wurden die Aufwände per Episode, per einzelne Folge erhoben. Dieser Zeitaufwand ist recht gering: Intern sind es meist ein Tag oder weniger. Der externe Aufwand - also die Arbeiten, die von externen Dienstleistern übernommen werden - ist etwas höher.
Aufwand für die Produktion einer Podcast-Episode

Der interne Zeitaufwand für die Produktion einer Podcast-Episode beträgt in den meisten Fällen weniger als einen Tag. Der externe Aufwand liegt leicht höher, denn viel wird an externe Dienstleister vergeben.
Der Grund dafür, dass der externe Aufwand grösser als der interne ist, liegt darin, dass fast alle Unternehmen einen Teil der Aufgaben outsourcen. Denn Podcasting bedingt Fachwissen und Fachpersonal, das in den meisten Kommunikationsabteilungen nicht vorhanden ist, etwa für die Aufnahme, professionelle Sprecher und Moderatoren oder für die Postproduktion.
Meist im Haus bleibt die inhaltliche Planung der Podcasts. Im Corporate Podcsting kommt damit ein Modell zur Anwendung, das auch aus dem Corporate Publishing bekannt ist: Das Unternehmen legt die Themen fest, der Dienstleister sorgt für die mediengerechte und technisch einwandfreie Umsetzung. Mehrere Corporate Podcaster sagen aber auch, dass sie die inhaltliche Planung in enger Zusammenarbeit mit ihren Dienstleistern vornehmen.
Die Gesamtverantwortung ist in den meisten Fällen in den Abteilungen für Unternehmenskommunikation, Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit oder der Pressestelle angesiedelt, in einigen Fällen ist auch das Internet-Team dafür zuständig. Bei der Freigabe der Manuskripte sind vielerorts auch die themenverantwortlichen Fachabteilungen involviert.
Outsorcing bei der Podcast-Produktion

Outsourcing ist bei der Podcast-Produktion Alltag: Vor allem Aufnahme, Sprecher / Moderation und Postproduktion werden auswärts vergeben.
Ein Vorteil von Podcasts sind die kurzen Produktionszeiten. Zeitaufwändige Prozessschritte wie Korrekturlesen, Druck und Versand - die bei jedem Printprodukt zu berücksichtigen sind - fallen weg. In der Praxis sind zwei Fünftel aller Podcasts-Episoden von deutschen, österreichischen und Schweizer Unternehmen innerhalb einer Woche online.
Doch die Produktionszeiten könnten kürzer sein: Jede Radio-, jede TV-Station produziert tagesaktuelle Beiträge. Dies wäre theoretisch auch im Podcasting möglich. Allerdings müssten dazu die Freigabprozesse entsprechend effizient gestaltet sein. Dies ist in den wenigsten Unternehmen der Fall. Allerdings sind viele Unternehmensthemen auch nicht derart extrem an die Aktualität gebunden.
Vorlaufzeiten pro Episode

Podcasting ist ein schnelles Medium: VIer von zehn Podcasts entstehen innerhalb einer Woche oder noch schneller.
Die Antworten der Corporate Podcaster zeigen eindeutig: Podcasting ist ein günstiges Medium: Bei fast der Hälfte der Podcasts betragen die Kosten pro Episode maximal 1000 €. Bei einem Kundenmagazin können bereits die Portokosten pro Ausgabe höher liegen.
Eine Zeit- und Kostenersparnis kann dadurch erreicht werden, dass mehrere Episoden gleichzeitig in Staffeln produziert werden. Doch dies wird selten eingesetzt: 73,1% der Unternehmen produzieren jede Episode einzeln, nur 26,9% erstellen mehrere Episoden gleichzeitig. Die Möglichkeit aktuell zu reagieren scheint wichtiger zu sein, als die potenzielle Kosteneinsparung.
Leider kann ich die Produktionskosten nicht für Video und Audio getrennt ausweisen. Es liegt auf der Hand, dass der Aufwand für Video deutlich höher ist als für Audio. Weniger als ein Viertel der befragten Corporate Podcaster setzt Video ein (siehe Teil 2 der Umfrageergebnisse), was die durschnittlich angegebenen Kosten nach unten drückt.
Produktionskosten pro Episode

Podcasting ist ein günstige Medium: Rund die Hälfte aller Episode kostet in der Produktion maximal 1000€.
Die reinen Kosten sind das eine, mindestens ebenso interessant ist zu wissen, welcher Effekt damit erzielt wird. Die Hälfte der Corporate Podcaster beurteilen das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen etwa gleich wie bei anderen Kommunikationsmitteln, trotz der meist geringen Reichweiten, die Corporate Podcasts erreichen. Die tiefen Kosten gleichen dies offensichtlich aus. Kommt dazu, dass viele Unternehmen auch mit dem Ziel podcasten, mit dem neuen Medium Erfahrungen zu sammeln. Damit ist allein schon der Lerneffekt als Nutzen zu betrachten, der schwer monetär zu messen ist.
Kosten-Nutzen-Verhältnis von Corporate Podcasts

Das Kosten/Nutzen-Verhältnis ist in den Augen der meisten Corporate Podcaster gleich gut oder besser als jenes anderer Kommunikationsmittel.
Im sechsten Teil der Resultate der Online-Umfrage «Podcasting in der integrierten Unternehmenskommunikation - Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» schauen wir an, wie Corporate Podcasts bekannt gemacht werden.
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