Tipps Nr. 6 bis 10 für erfolgreiches Corporate Podcasting
6. Gute Qualität schont die Ohren und Augen
Authentizität, Glaubwürdigkeit ist ein wichtiger Faktor im Podcasting. Doch Authentizität bedeutet nicht Amateurismus. Mit schlechter Tonqualität, schummrigem Licht wird kein Interview glaubwürdiger. Im Gegenteil: Professionelle Qualität steigert den Hör- und Sehgenuss eines Podcasts. Sehr viele Podcasts stammen von Radiostationen und darum sind sich Podcast-Nutzer hohe Qualitätstandards gewohnt. Da das Know-how für anspruchsvolle audiovisuelle Produktionen in den wenigsten Unternehmen vorhanden ist, empfiehlt es sich, externe Experten beizuziehen.
Eine Möglichkeit ist, mit internen Podcasts erste Erfahrungen zu sammeln. Wenn sich hier ein Sprecher verhaspelt oder die Ton- oder Bildqualität nicht perfekt ist, so ist das nicht so schlimm. Viele Unternehmen setzen beim Intranet und der Mitarbeiterzeitschrift die Messlatte der Perfektion etwas tiefer an als bei Publikationen, die nach aussen gehen. Wer Erfahrungen mit den Produktionsabläufen hat, wer weiss, welche Themen sich für einen Podcast eignen, und wer jene Personen im Unternehmen kennt, die mikrofon- oder kameratauglich sind, hat wertvolle Erfahrungen für einen externen Podcast gesammelt.
7. Zeigen, was man hat
Der beste Podcast bringt nichts, wenn ihn niemand kennt. In der Google-Welt bedeutet dies, dass der Podcast bei Suchmaschinen indiziert sein muss – sowohl bei der internen Suchmaschine der firmeneigenen Website als auch bei Google & Co. Bis Audio- und Video-Inhalte von Suchmaschinen vollständig erfasst werden, bedeutet dies: Website des Podcasts mit Shownotes versehen und auf Suchmaschinen optimieren, Metatags setzen …
Dazu kommt eine prominente Platzierung und Verlinkung innerhalb der firmeneigenen Website – selbst wenn der Podcast auf einer separaten Microsite platziert ist. Wenn er eine leicht zu merkende URL hat, kann der Podcast auch in Print-Produkten wie Kundenmagazinen beworben werden. Und natürlich gehört der Eintrag in Verzeichnisse, allen voran iTunes, aber auch Online-Verzeichnisse wie podster.de, podcast.de etc. dazu. Für fremdsprachige Podcasts gibt es fast in jeder Sprachregion eigene Verzeichnisse.
8. Für den Podcast werben statt im Podcast werben
Während werbliche Podcasts schlecht ankommen, wird ein Podcast ohne Werbung kaum bekannt. Zu hoffen, dass es das Viral-Marketing schon richten wird, reicht selten. Wer auf diesen Effekt setzen will, muss mindestens die entsprechenden Instrumente zur Verfügung stellen: Zum Beispiel eine Tell-a-Friend-Funktion oder einfaches Tagging in Social Bookmarking Netzwerken wie digg oder Mister Wong.
Ansonsten kann und muss ein Podcast wie jede andere Online-Aktion beworben werden: Suchwort-Anzeigen oder Bannerwerbung sind klassische Möglichkeiten – vor allem in der Einführungsphase. Werbung in Podcasts von Drittanbietern steckt noch in den Kinderschuhen – doch gibt es eine affinere Zielgruppe als jene, die bereits Podcasts konsumieren? Podverstising bietet sich für die Bekanntmachung von Corporate Podcasts geradezu an. Und wenn ein Corporate Podcast wirklich hörenswerte Inhalte vermittelt, sind auch Kooperationen mit Webportalen und den Online-Ausgaben traditioneller Medien denkbar. Der Helmholtz-Podcast «Schon gewusst?» auf Welt Online machts vor.
9. Für den Hörer, mit dem Hörer
Praktisch jede Radiostation oder Fernsehstation bindet auf irgendeine Art die Hörer in ihr Programm ein. Warum sollte dies mit Podcasts nicht funktionieren? Einerseits können E-Mail oder Kommentarfunktionen wie in Blogs als Rückkanal dienen. Besonders attraktiv ist es jedoch, wenn die Hörer im Podcast zu sehen oder zu hören sind: Ein Telefonbeantworter ermöglicht Audio-Feedback, Videos oder Photos können per Mail angefordert werden. Wichtig ist, dass die Hörer und Zuschauer regelmässig zum Mitmachen aufgefordert werden – und dass die Feedbacks dann auch wirklich im Podcast erscheinen.
10. Weiter denken als bis zur Pilotepisode
Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling – und eine Podcast-Episode macht noch keinen Podcast. Eine grosse Stärke von Podcasts ist die Bindung zwischen Sender und Empfänger, durch die regelmässig erscheinenden Episoden, die der Empfänger per RSS-Abo automatisch erhält.
Ein Podcast-Konzept kann durchaus auf eine limitierte Anzahl Episoden ausgelegt sein – etwa bei der Einführung eines Produkts, wie es Mercedes mit den Podcasts zu den CLS-, E- und R-Klassen gemacht hat. Auch kann ein Podcast mit einigen Episoden als Pilot gestartet werden. Damit der Pilot jedoch sinnvoll ist, muss die Auswertung so rasch erfolgen, dass nahtlos an die Pilotepisoden angeknüpft werden kann.
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Authentizität, Glaubwürdigkeit ist ein wichtiger Faktor im Podcasting. Doch Authentizität bedeutet nicht Amateurismus. Mit schlechter Tonqualität, schummrigem Licht wird kein Interview glaubwürdiger. Im Gegenteil: Professionelle Qualität steigert den Hör- und Sehgenuss eines Podcasts. Sehr viele Podcasts stammen von Radiostationen und darum sind sich Podcast-Nutzer hohe Qualitätstandards gewohnt. Da das Know-how für anspruchsvolle audiovisuelle Produktionen in den wenigsten Unternehmen vorhanden ist, empfiehlt es sich, externe Experten beizuziehen.
Eine Möglichkeit ist, mit internen Podcasts erste Erfahrungen zu sammeln. Wenn sich hier ein Sprecher verhaspelt oder die Ton- oder Bildqualität nicht perfekt ist, so ist das nicht so schlimm. Viele Unternehmen setzen beim Intranet und der Mitarbeiterzeitschrift die Messlatte der Perfektion etwas tiefer an als bei Publikationen, die nach aussen gehen. Wer Erfahrungen mit den Produktionsabläufen hat, wer weiss, welche Themen sich für einen Podcast eignen, und wer jene Personen im Unternehmen kennt, die mikrofon- oder kameratauglich sind, hat wertvolle Erfahrungen für einen externen Podcast gesammelt.
7. Zeigen, was man hat
Der beste Podcast bringt nichts, wenn ihn niemand kennt. In der Google-Welt bedeutet dies, dass der Podcast bei Suchmaschinen indiziert sein muss – sowohl bei der internen Suchmaschine der firmeneigenen Website als auch bei Google & Co. Bis Audio- und Video-Inhalte von Suchmaschinen vollständig erfasst werden, bedeutet dies: Website des Podcasts mit Shownotes versehen und auf Suchmaschinen optimieren, Metatags setzen …
Dazu kommt eine prominente Platzierung und Verlinkung innerhalb der firmeneigenen Website – selbst wenn der Podcast auf einer separaten Microsite platziert ist. Wenn er eine leicht zu merkende URL hat, kann der Podcast auch in Print-Produkten wie Kundenmagazinen beworben werden. Und natürlich gehört der Eintrag in Verzeichnisse, allen voran iTunes, aber auch Online-Verzeichnisse wie podster.de, podcast.de etc. dazu. Für fremdsprachige Podcasts gibt es fast in jeder Sprachregion eigene Verzeichnisse.
8. Für den Podcast werben statt im Podcast werben
Während werbliche Podcasts schlecht ankommen, wird ein Podcast ohne Werbung kaum bekannt. Zu hoffen, dass es das Viral-Marketing schon richten wird, reicht selten. Wer auf diesen Effekt setzen will, muss mindestens die entsprechenden Instrumente zur Verfügung stellen: Zum Beispiel eine Tell-a-Friend-Funktion oder einfaches Tagging in Social Bookmarking Netzwerken wie digg oder Mister Wong.
Ansonsten kann und muss ein Podcast wie jede andere Online-Aktion beworben werden: Suchwort-Anzeigen oder Bannerwerbung sind klassische Möglichkeiten – vor allem in der Einführungsphase. Werbung in Podcasts von Drittanbietern steckt noch in den Kinderschuhen – doch gibt es eine affinere Zielgruppe als jene, die bereits Podcasts konsumieren? Podverstising bietet sich für die Bekanntmachung von Corporate Podcasts geradezu an. Und wenn ein Corporate Podcast wirklich hörenswerte Inhalte vermittelt, sind auch Kooperationen mit Webportalen und den Online-Ausgaben traditioneller Medien denkbar. Der Helmholtz-Podcast «Schon gewusst?» auf Welt Online machts vor.
9. Für den Hörer, mit dem Hörer
Praktisch jede Radiostation oder Fernsehstation bindet auf irgendeine Art die Hörer in ihr Programm ein. Warum sollte dies mit Podcasts nicht funktionieren? Einerseits können E-Mail oder Kommentarfunktionen wie in Blogs als Rückkanal dienen. Besonders attraktiv ist es jedoch, wenn die Hörer im Podcast zu sehen oder zu hören sind: Ein Telefonbeantworter ermöglicht Audio-Feedback, Videos oder Photos können per Mail angefordert werden. Wichtig ist, dass die Hörer und Zuschauer regelmässig zum Mitmachen aufgefordert werden – und dass die Feedbacks dann auch wirklich im Podcast erscheinen.
10. Weiter denken als bis zur Pilotepisode
Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling – und eine Podcast-Episode macht noch keinen Podcast. Eine grosse Stärke von Podcasts ist die Bindung zwischen Sender und Empfänger, durch die regelmässig erscheinenden Episoden, die der Empfänger per RSS-Abo automatisch erhält.
Ein Podcast-Konzept kann durchaus auf eine limitierte Anzahl Episoden ausgelegt sein – etwa bei der Einführung eines Produkts, wie es Mercedes mit den Podcasts zu den CLS-, E- und R-Klassen gemacht hat. Auch kann ein Podcast mit einigen Episoden als Pilot gestartet werden. Damit der Pilot jedoch sinnvoll ist, muss die Auswertung so rasch erfolgen, dass nahtlos an die Pilotepisoden angeknüpft werden kann.
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