26. April 2007

Animation - ganz manuell

Irgendwie scheinen sie etwas aus der Mode gekommen zu sein - die Wechselbilkarten, bei denen man je nach Blickwinkel ein anderes Bild sieht.

Doch diese Karten sind eine ganze einfache (manuelle) Art der Animation. Und eine günstige dazu.

Gegenwärtig setzt der WWF solche Karten ein, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.



Auch in der Promotion von Fussballhelden setzten wir auf Wechselkarten.



Meiner Meinung nach sind das optimale Give aways. Und eignen sich - wie das Beispiel WWF zeigt - auch dafür, komplexe Sachverhalte darzustellen.

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Naming lokal (2): Von Maschinen und Körperteilen

Gestern abend hatte ich ein längeres Gespräch mit einem Kunden über das Naming seiner Maschinen-Linien. Natürlich war da das Diskussionsfeld sehr breit:
  • Sind die Namen der Maschinen bloss Typenbezeichnungen oder eigene Marken?
  • Welche Marken haben neben der Dachmarke Platz? Wann wird die Dachmarke geschwächt?
  • Wie passen die neuen Bezeichnungen mit den bisherigen zusammen?
  • Wie werden sich die Maschinenlinien entwickeln? Soll das Naming eine auseinandergehende Entwicklung oder eine Konvergenz untestreichen?
Spannend wars. Und eine gute Lösung haben wir meiner Ansicht nach auch gefunden. Doch die gehört im Moment nicht ins Texter-Blog sondern vor den Vorstand des Unternehmens.

Auf der Rückfahrt ist mir in den Sinn gekommen, dass ich vor langer Zeit einmal die Serie «Naming lokal» angefangen habe. Da wollte aussergewöhnliche, ausgefallene, schräge Ortsnamen sammeln.

Leider kam ich nie über diesen ersten Post hinaus - obwohl ein paar schöne Beispiele auf meiner Harddisk schlummern.

Ein erstes Beispiel darum jetzt, die Bushaltestelle «Ellbögli». Sie liegt hier, in der schönen Innerschweiz.
Bushaltestelle Ellboegli

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25. April 2007

Wenn uns die Migros türkisch vorkommt

Markenauftritte müssten einheitlich sein, wird landauf, landab gepredigt.

Doch eine Marke kann sich auch verselbstständigen. Oder die gleiche Marke kann für zwei völlig getrennte Unternehmen stehen.

So die Migros - die es auch in der Türkei gibt (dort gesprochen mit einem deutlichen Schluss-S).

Selbstverständlich hat auch Migros Türk Eigenmarken. Und die sehen für Schweizer Augen dann etwas eigen aus.

Eigenmarken Migros Tuerk

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19. April 2007

Für mehr Clicks bei E-Mail-Newsletter

Bei E-Mail-Newslettern zählt vor allem eines: die Clicks. Sie zeigen an, ob sich die Adressaten für das Thema interessieren, ob der Newsletter sie auf ein Angebot aufmerksam gemacht hat.

Auf Marketingboerse.de gibt Thorsten Schwarz 9 Tipps für mehr Klicks im Newsletter:
  1. Lockende Betreffzeile
  2. Wichtigste Meldung nach oben
  3. Alles verlinken
  4. Betreff testen
  5. Formulierungen oder Bilder testen
  6. Die richtige Versandzeit
  7. Für jede Zielgruppe etwas dabei
  8. Noch mehr Inhalte
  9. Kontinuierliche Qualität
Vor allem Punkt 1 ist eine grosse Herausforderung. Jeder Titel auf einer Zeitungsseite muss um Aufmerksamkeit kämpfen - doch selten ist die Konkurrenz so brutal wie zwischen den Betreffzeilen in einer übervollen Mailbox (Eine Diskussion zur verwandten Thematik von Blog-Post-Titeln ist hier).

Spannend finde ich darum den Vorschlag, verschiedene Betreffzeilen an kleinen Stichproben zu testen (Punkt 4): Variante A an die einen, Variante B an die anderen. Das Resultat ist innert kürzester Zeit sichtbar. Die restlichen Adressaten erhalten dann den Newsletter mit der Betreffszeile, die die bessere Resonanz ausgelöst hat.

Einfach, aber clever.

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18. April 2007

Was mein Studium in Communication Management bringt

Seit einiger Zeit liegt eine Mail eines Lesers des Texter-Blogs in meiner Mailbox. Er - bisher als Journalist tätig - überlegt sich einen Einstieg in die Corporate Communications und will wissen, was mir mein Masters-Studium MAS Communication Management an der HSW Luzern bringt.

Abgeschlossen habe ich das CAS Corporate Communication, gegenwärtig bin ich am CAS Media Management. Im Sommer beginne ich dann das Diplomsemester, das bis in den November dauert.

Zuerst ein paar generelle Erfahrungen:
  • Der Zeitaufwand für die einzelnen CAS ist schon fast erschreckend gering - zumindest bei den beiden oben genannten beschränkt sich er sich praktisch auf den Besuch der Vorlesungen.
  • Praktisch ist, dass das Masters-Studium in einzelne Module aufgeteilt ist. Wenn beruflich Veränderungen anstehen, kann man durchaus auch einmal ein Semester aussetzen und dann weiter studieren.
  • Die Qualifikationsschritte am Ende jedes CAS sind keine grosse Hürde. Mit der Diplomarbeit und den Schlussprüfungen soll das aber ganz anders sein, wie mir frühere Studenten sagen.
  • Die Qualität der Vorlesungen schwankt von Dozent zu Dozent stark: Von absolut genial bis sackschwach haben wir schon alles gesehen. Im Schnitt ist das Niveau allerdings recht gut.
Nun: Was bringt das Studium wirklich?
  • Zahlreiche Einblicke in viele spannende Beispiele aus der Praxis.
  • Anregende Diskussionen mit meinen Mitstudierenden.
  • Ein hervorrandes Beziehungsnetz - sowohl mit Dozenten als auch mit Mitstudierenden.
  • Eine gute theoretische Grundlage (die man aber durch eigene Lektüre erweitern sollte).
  • Inspiration und Ideen für neue Projekte und meinen beruflichen Werdegang.
  • Ein Papier, das man vorzeigen kann (von dem ich aber noch nicht sagen kann, was es im Arbeitsmarkt wert ist).

Wer weitere Fragen hat, kann sich gerne melden.

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Das Texter-Blog ist aus dem Urlaub zurück

Für ein paar Tage war ich in Istanbul - da hatte auch das Texter-Blog Pause.

Als Entschädigung dafür hier ein paar fotografische Eindrücke.

1999 berichtete ich während sechs Monaten als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung aus Istanbul über die Türkei und Nordzypern. Wer meine damaligen Artikel nachlesen will, gibt in der Suchmaske von Genios «paz und istanbul nicht la neben paz» ein.

Vapur bei Eminönü, Istanbul
Vapur - die charakteristischen Fähren, die zwischen Asien und Europa pendeln.

Gasse hinter der Rüstem Pasha Moschee
Stehen, diskutieren, Teetrinken - Alltag in einer Gasse der Altstadt.

Kitsch bis unter die Decke
Eine Portion Kitsch gefällig? Kein Problem im Bazar-Quartier.

Laden
Scharf ist nicht gleich scharf - grenzenlose Variation an Gewürzen.

Oliven im Markt
Oliven für jeden Geschmack.

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7. April 2007

Erfolgreiche Podcast-Strategien

Das Forum Corporate Publishing zeigt in seinem April-Newsletter erfolgreiche Podcast-Strategien auf.

Fünf grundlegende Erfolgsfaktoren macht der Autor aus:
  • Exakte Kenntnis der Community
  • Klare Ziele
  • Mediengerechtes Verpacken der Information
  • Interaktion
  • Crossmediale Awareness
Es findet sich nichts Revolutionäres in dem Artikel. Doch er gibt einen guten, kurzen Überblick über den Stand der Dinge.

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Navigator Podcast mit Vollgas

Die aktuelle Folge des Intercultural Navigator Podcasts hat es in Rekordzeit ins Internet geschafft. Am Mittwochmorgen machte ich die Aufnahmen - am Donnerstagnachmittag war die Sendung online.

Dies ist eine grosse Stärke von Podcasts. Selbstverständlich sind E-Newsletter oder Meldungen auf der Homepage (mindestens) ebenso schnell - mit den klassischen Instrumenten des Corporate Publishings, den Magazinen, Zeitschriften und Zeitungen, ist ein solches Tempo hingegen nie zu erreichen.

Übrigens: Der Intercultural Navigator Podcast vom MIttwoch hat auch mit Tempo zu tun. Und zwar mit Lerntempo. Stell dir vor, dir wird in zwei Minuten die Funktionsweise eines Helikopters erklärt und dann heisst es: «Jetzt fliegst du!».

Das haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemacht - und geschafft. Selbstverständlich liess ich mir dies nicht entgehen und machte auch meinen Flugversuch. Helifliegen ist so was von cool!

Und hier ist er, der aktuelle Intercultural Navigator Podcast. Zum Anhören im Flash-PLayer
oder als MP3-Download (6,7 MB) (6.7 MB).

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