31. Mai 2007

PC vs. MAC

Ich bin ja ein bekennder Fan der Apple-Werbung «PC vs. Mac». Auch die neue Serie, die gegen Windows Vista schiesst, gefällt mir sehr gut.

Nun gibt es aber noch eine Veräppelung der Apple-Werbung - von einem Southpark-Fan. Sehenswert:



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Networking über alles

In mein Gärtchen fliegt ein Stöckchen, das ich gerne aufnehme. Eigentlich ist das Stöckchen ja mehr wie ein Zaunpfahl, der winkt. Höchste Zeit nämlich, dass ich mich hier wieder einmal melde. Solange kann die Arbeit jetzt mal warten.

Das Thema: Networking im Web.

Die Fragen:
  1. Wo im Web betreibst Du Networking?
  2. Was hat Dir der Netzwerkaufwand bisher eingebracht?
  3. Wo netzwerkst Du ausserhalb des Webs?
  4. Mit konkreten Ergebnissen?
  5. Was ist Deiner Meinung nach effizienter, netzwerken im Web oder ausserhalb?
  6. Das Wichtigste beim Netzwerken?
Aus Sicht eines selbstständig Erwerbenden sehe ich das so:
  1. Auf XING für den deutschsprachigen Raum, weniger intensiv aber internationaler auf LinkedIn. Das Bloggen gibt mir immer wieder spannende Kontakte - die auch schon zu persönlichen Treffen geführt haben. Daneben zwei, drei Branchenportale, wo ich ein Profil habe.
  2. Vor allem auch spannnende Diskussionen. Über XING hatte ich schon Auftragsanfragen - bisher wurde es aber noch nicht konkret. Da bin ich wohl noch zu wenig lange dabei.
  3. Bei script, dem Schweizer Texterinnen- und Texterverband, während meines Studiums «MAS Communication Management» an der HSW Luzern, zwischendurch an Veranstaltungen wie dem blogcamp und natürlich durch regelmässige Kontakte mit meinen Kunden und Partnern.
  4. Immer wieder. Von einem lustigen Nachmittag über spannende Fachdiskussionen bis konkreten Aufträgen gibt es alles. Spannend ist, dass es vom ersten Kontakt bis zum Auftrag manchmal sehr lange gehen kann - was zeigt, dass Networking Schnauf braucht.
  5. Sowohl als auch. Die beiden Kanäle ergänzen sich. Selbst wenn man jemanden über Jahre persönlich kennt - dass bei XING immer die aktuellen Kontaktdaten drin sind (oder drin sein sollte) ist Gold wert.
  6. Auch dann nicht darauf verzichten, wenn man vor lauter Arbeit eigentlich keine Zeit hat. Und nicht immer denken «ich sollte mich mal bei X oder Y melden», sondern es einfach tun. Selbst wenn der lezte Kontakt Jahre zurück liegt.
Und damit werfe ich das Stöckchen wieder über den Zaun. Mal schauen, wo es landet. Wahrscheinlich irgendwo hier:

Arlesheim Reloaded, Bernd Röthlingshöfer, bernetblog, Besserwerberblog, bloggin’ chm, BloggingTom, Brainwash - Blog über Guerilla Marketing, Business & Marketingideen, cheine_manieren, ConnectedMarketing.de, Corporate Publishing Lounge, Das CIO Weblog, Das Texter-Blog, Der Schockwellenreiter, Der Verwerter, E-Mail Marketing Blog, gerold braun direktmarketing blog, Guerilla-Marketing Blog, henusode, Internetmarketing-News.de, LinkLifter, Marketingblogger, marktpraxis_blog, media coffee blog, Media-Blog, Meinungsmacherblog, Moderne-Unternehmenskommunikation.de,
Netprofit, Netzwelle.ch, Ohr kauft mit!, Online Marketing News Blog, Paperholic, Peter Bütikofer & Company, PR 2.0, PR Blogger, Print to Internet, PR-Kloster, selbst und ständig, SEO Marketing Blog, Sloganmaker.net Blog, Storyblogger, the power of news - factiva, trndblog, TXTJobblog, TXTNWS, virtual bites, Webgreenhorn, WebZweiPunktNull.de Weblog, Werbeblogger, Wir nennen es Arbeit, Yoda’s Blog

PS: Spannend dieses Stöckewerfen. Wenn das keine Networking-Aktion ist…

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11. Mai 2007

Karneval der Russland-Blogger

Zugegeben, das Thema passt nicht wirklich ins Texter-Blog: Heute beginnt die Anmeldefrist für den «Blog Carnival Russian Media».

Da ich aber das Initator-Blog «Krusenstern» sehr schätze und seit meinem einjährigen Studienaufenthalt 1995/1996 in Moskau an Russland interessiert bin, empfehle ich diesen Blog-Karneval trotzdem gern weiter. Das Thema «Russische Medien» dürfte ausgesprochen spannend werden.

Krusensterns Mitteilung in Kürze:

Heute beginnt der «Blog-Carnival Russian Media», für den deutsch- und englischsprachige Russland-Blogger im Juni 2007 viele interessante Beiträge publizieren werden. Der Starttermin für den «Blog-Carnival Russian Media» ist nicht zufällig gewählt: Am heutigen 11. Mai 2007 wird eine der letzten unabhängigen Zeitungen Russlands für ihre Verdienste um die Pressefreiheit mit dem renommierten Henri-Nannen-Preis 2007 ausgezeichnet: Die "Nowaja Gaseta".

Details zum «Blog Carnival Russian Media» hier im Start-Post auf Krusenstern.ch.

10. Mai 2007

LEO schaffts ins Netz

Ende März habe ich über das spannende Konzept des Corporate-Publishing-Produkt LEO geschrieben: Acht Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen spannen zusammen und publizieren gemeinsam ein Kundenmagazin.

Mittlerweile durfte ich feststellen, dass zum aussergewöhnlichen Konzept eine hervorragende Umsetzung kommt. Ein paar Höhepunkte:
  • Albero Venzagos schwarz-weiss Bildreportage über das 4er-Tram
  • Ein Trekking zu den Gorillas in Uganda
  • Ein Gespräch mit einer Opernsängerin, einem bekannten Koch und einem Master of Wine über Genuss, Stil und Leidenschaft
Seit gestern ist LEO nun auch im Internet. Schlicht, zurückhaltend und reduziert ist die Website, doch das Wichtigste ist dabei: Ein Formular, um das Magazin bestellen zu können.

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9. Mai 2007

Auf dass uns Google nicht erwische

Bin gerade vom Gespräch mit einem neuen Kunden zurück. Seine neue Website braucht einen Text.

Ich sprach ihn auch auf Google AdWords an. Da meinte er, dass seine Webprogrammierer noch eine unsichtbare Seite mit Keywords machen würden. Da werde die Positionierung sicher so gut, dass es keine Suchmaschinen-Anzeigen mehr brauche.

Autsch. Das ist gefährlich. Ich bin zwar kein Suchmaschinen-Optimierer, immerhin weiss ich, dass Google an solchen Geschichten keine Freude hat. Dies kann zum Ausschluss aus dem Index führen.

Da es (vorwiegend) Texte sind, die Google indiziert, befasse ich mich als Texter ein wenig mit der Materie. Immer wieder muss ich feststellen, dass solches Wissen eher dünn gesäht scheint - leider auch bei Webdesigner. (Darum als kleiner Tipp: Googles Hilfe für Webmaster)

Da ist es ein glücklicher Zufall, dass Torsten Schwarz in seinem heutigen Newsletter vor solchen Tricks warnt: Die 7 Todsünden der Suchmaschinenoptimierung.

Lesen und anwenden.

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8. Mai 2007

Was ich als Texter den Parteibonzen voraus habe

Nun habe ich etwas geschafft, was den Parteibonzen der meisten Zentralkomitees verwehrt bliebt. Während sich die grauen Herren jeweils mit (getürkten) 99kommairgendwas Prozent Zustimmung begnügen mussten, wurde ich mit glatten (und regulären!) 100 Prozent Zustimmung in den Vorstand von script, dem Schweizer Texterinnen- und Texterverband gewählt.

Allerdings hat das wenig mit mir zu tun - einstimmige Beschlüsse haben bei script geradezu Tradition. Wie auch die aktuelle Medienmitteilung zeigt. (Details zu den einzelnen Traktanden und der verstärkten Professionalisierung des Verbandes sind im letzen scriptINFO zu finden).

script: 25. Generalversammlung verlief überraschend speditiv

Zehn Franken in der Woche für einen professionellen Berufsverband

An ihrer Generalversammlung stimmten die Mitglieder von script, dem Schweizer Texterinnen- und Texterverband, der Erhöhung des Jahresbeitrages von 300 auf 520 Franken zu. Mit dieser Entscheidung haben sie dem Vorstand den Weg geebnet, um den Berufsverband zu professionalisieren und noch besser auf die Zukunft vorzu-bereiten.

script, der Schweizer Texterinnen- und Texterverband, zählt rund 160 Mitglieder und feiert dieses Jahr seinen 25. Geburtstag. Die 25. ordentliche Generalversammlung fand anlässlich des «Tags der Werbung» in einem würdigen Rahmen statt, im kleinen Rittersaal des Schlosses Lenzburg. Während im grossen Saal die Mitglieder von SAWI tagten, bestimmten 28 Texterinnen und Texter die kurz- und mittelfristige Zukunft ihres Berufsverbandes aktiv mit.

Die ersten Punkte auf der Traktandenliste waren rasch abgehakt: Das Protokoll der letzten Generalversammlung, der Jahresbericht der Präsidentin, der Jahresabschluss und der Revisionsbericht wurden einstimmig angenommen. Auch die Wahlen gingen rasch über die Bühne; die Präsidentin Stephanie Hugentobler und die Vorstands-mitglieder Hélène Apel, Sonja Brunschwiler, Christoph Fuchs und Paul Girard wurden ohne Gegenstimme im Amt bestätigt. Für Gabriela Clara Leist und Pierre-André Rion, die auf diese GV hin zurücktraten, wurden Robert Sulser und Patrick Zoll neu in den Vorstand gewählt. Natürlich einstimmig.

Die script-Mitglieder stimmten auch der Revision ihrer Statuten und des Reglements «Schweizer Berufsregister der Texterinnen und Texter» zu, nach kurzer Diskussion wieder ohne Gegenstimme. Mit dem neuen Reglement will der Vorstand das Berufs-register BR unabhängig vom Verband führen, eine logische Konsequenz der Öffnung - seit 2004 zertifiziert script auch Texterinnen und Texter, die nicht Mitglied sind.

Dann folgte das umstrittene Traktandum «Mitgliederbeitrag 2008». Das glaubte zumindest die Präsidentin, als sie zu diesem Punkt kam. Doch die Mitglieder belehrten sie eines Besseren und nahmen die Erhöhung von 300 auf 520 Franken nach einer überraschend kurzen Diskussion einstimmig an. Alle 28 Texterinnen und Texter folgten Stephanie Hugentoblers Argumentation, weshalb sie vom nächsten Jahr an mehr in ihren Berufsverband - und damit in ihre eigene Zukunft - investieren sollen. Mitglieder, die sich engagieren und einige der vielen script-Leistungen nutzen, sparen unter dem Strich Geld.

Nach nur rund 40 Minuten war der Spuk im kleinen Rittersaal vorbei. Während die SAWI-Generalversammlung noch lief, gingen die Texterinnen und Texter zum Apéro über, blickten auf 25 (meist) erfolgreiche Jahre zurück und schauten zuversichtlich in ihre Zukunft. Dank der Entscheidung, den Mitgliederbeitrag zu erhöhen und ihren Berufsverband zu professionalisieren, können sie dies auch mit gutem Gewissen tun. Übrigens: Die scriptNIGHT, die grosse Geburtstagsfeier, findet am 22. Juni in der Baumschule Zulauf in Schinznach-Dorf statt. Ein symbolträchtiger Ort für einen Verband, der wächst und gedeiht.

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Text-Bild-Schere in der Qualität

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, sagt der Volksmund. Und wirklilch, eine so grossartige Fotoausstellung, wie sie gegenwärtig am Uto-Quai in Zürich zu sehen ist, braucht nicht viele Worte.

Titelbild Ausstellung Lebendig
Titelbild der Ausstellung «Lebendig»

Doch die Ausstellung «Lebendig», die von goodplanet - einer Stiftung des bekannten Fotografen von Flugaufnahmen, Yann Arthus Bertrand - erstellt wurde, verfolgt einen bestimmten Zweck: Sie will auf die Umweltprobleme dieser Erde aufmerksam machen und nachhaltige Entwicklung fördern.

Schade, dass die deutschen Texte äusserst holprig sind. Der Satzbau des französischen Originals wurde vielerorts 1 zu 1 übernommen, Nominalstil regiert. Selbst Redewendungen wurden plump geradeaus übersetzt - und so hat ein Chamäleon dann «Augen grösser als der Bauch» - «les yeux plus grands que le ventre».

Chamäleon in der Ausstellung Lebendig
Das Chamäleon mit «Augen grösser als der Bauch»

Dass eine französischsprachige Privatbank das Sponsoring der Ausstellung in der Schweiz übernommen hat, half wohl nicht. Obwohl, von Lombard Odier Darrier Hentsch & Cie ist eigentlich zu erwarten, dass sie sich jemanden leisten kann, der die Texte adaptiert und nicht bloss 1 zu 1 übersetzt.

Auch wenn Texte und Bilder der Ausstellung gut zusammenpassen - hier öffnet sich eine Text-Bildschere. Und zwar in der Qualität.

Aber vielleicht merkts ja nur ein pingeliger Texter.

PS: Bei aller Kritik empfehle ich die Ausstellung von Herzen. Die Bilder sind aussergewöhnlich. Bis zum 3. Juni in Zürich, dann in Basel (7. bis 20. Juni), Bern (9. bis 22. August), Genf (24. August bis 13. September) und Lausanne (28. September bis 10. Oktober). Zu finden jeweils in der Nähe des Zirkus Knie.

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7. Mai 2007

Von Naturkatastrophen und Medienleuten

37 Interviews am laufenden Band. 37 mal intensives Feedback über das, was gut gelaufen ist und was nicht.

Mit einer Kollegin und einem Kollegen des Korps für Humanitäre HIlfe (SKH) der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) führte ich lezte Woche ein Medientraining durch.

Unsere «Opfer»: Die 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Einführungskurses für United Nations Disaster Assessment and Coordination (UNDAC) Teams. Diese Teams kommen bei Naturkatastrophen zum Einsatz - Erdbeben, Tsunamis, Hurrikanes etc. Sie sind rasch vor Ort, klären die Bedürfnisse ab und koordinieren zusammen mit der Regierung des betroffenen Landes die internationale Hilfe.

Wenn UNDAC-Teams zum Einsatz kommen sind auch immer die Medien vor Ort. Um den Journalisten nicht hilflos ausgeliefert zu sein, erhalten alle UNDAC-Teammitglieder ein kompaktes Medientraining.

Abgestimmt auf das Zielpublikum nannte ich meine kurze Einführungspräsentation «The real natural disaster: dealing with the media!»

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2. Mai 2007

Podcasting-Vortrag an der Hochschule für Soziale Arbeit

«Online Communities and Collaboration» heisst ein interdisziplinäres Studienmodul der Hochschule für Wirtschaft (HSW) und Hochschule für Soziale Arbeit (HSA) in Luzern.

Heute habe ich da meinen Vortrag über Podcasting gehalten. Nach Blogs und Wikis sind Podcasts das dritte Tool, das die Studentinnen und Studenten zur Bildung von Communities kennen gelernt haben.

Hier die komplette Präsentation mit Links zu allen erwähnten Podcasts.

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