21. September 2007

Shownotes zu PodTalk Nr. 5: Acoustic Identity und Podcasts

Hier noch die Shownotes zum PodTalk Nr. 5: Acoustic Identity und Podcasts mit Lukas Bernays, dem Inhaber von audio relation, einer Agentur in Zürich für Acoustic Communication und Corporate Sound.

  • Die Acoustic Identity umfasst die ganze akustische Identität eines Unternehmens also Klänge, Geräusche und Stimme. [01:32]
  • Acoustic Identity ist mehr als bloss ein Jingle, eine werberische Form, die von der Ästhetik her etwas überholt ist. Subtiler sind zum Beispiel Funktionsklänge. [02:25]
  • Die Hauptelemente einer Acoustic Identity sind Stimmen, Soundscapes und Musik. [03:13]
  • In der Schweiz hat die Swisscom eine First-Mover-Rolle. Das einfache Signal kann sowohl in Musik aufgelöst werden, reduziert eingesetzt werden, als Telefonweckdienst. Die meisten Schweizer erkennen dieses Signal. Auch die Swisscom könnte weiter gehen. [03:35]
  • Telekommunikationsunternehmen sind führend, denn sie haben einen multimedialen Anspruch. Die privatisierten Ex-Monopole mussten sich grundlegende Fragen zur Identität stellen: «Wie sehen wir aus?» aber auch «Wie klingen wir?» [04:34]
  • Die Hörkultur wird in Unternehmen wie in Gesellschaft allgemein vernachlässigt. Niemand ist in Unternehmen für Audio zuständig, es gibt keine Regeln. [05:33] Das ergibt Chancen für spielerische Versuche – Podcasting ist noch ein spielerisches Medium. [06:26]
  • Ich sehe Podcasting vor allem als PR-Medium, es gibt aber auch gute Beispiele für Unterhaltung (BMW, Mercedes). Gut geeignet sind auch Interviews. Durch Podcasts ist eine enge Verbindung zum Unternehmen möglich: Der CEO ist in meinem Auto, auf meinem Handy… [07:14] Podcasting ist ein PR-Medium weil PR Vertrauen und Bindung auf allen Ebenen schaffen will. Das ist die Hauptchance von Podcasts. [08:02]
  • Man kann auch ohne Acoustic Identity einen guten Podcast machen. Wenn man die Kernwerte der Marke auf allen Schnittstellen transportieren will, gehört der Audio-Bereich dazu. Vor allem auch weil er stark emotionalisiert. [08:36]
  • Bestehende akustische Elemente aus Werbung, Telefonwarteschleife etc. können auch in Podcasts verwendet werden, wenn es passt. Ich plädiere aber dafür, dass man die akustischen Elemente bündelt. Häufig wird viel produziert, aber nicht gebündelt. So verschenkt man sich die Möglichkeit, eine Markenwelt zu erarbeiten. Denn dazu müssen Kernelemente immer wieder verwendet werden. [09:45]
  • Eine Acoustic Identity mit den Kernwerten der Marke ist eine Sound-Rezeptur, die auf zahlreiche Anwendungen und Medien angepasst wird. [11:27]
  • Eine Acoustic Identity entsteht ähnlich wie ein Corporate Design. Evaluation steht am Anfang, Kernwerte werden herausdestilliert… So kann man ins Briefing gehen. Je mehr Klarheit hier besteht, desto weniger Missverständnisse entstehen dann im Alltag. [12:09]
  • Musik lässt sich zwar nicht zu 100 Prozent systematisieren. Doch gute Komponisten können aufgrund dieser Profile eine akustische Umsetzung machen. [13:21]
  • Acoustic Identity setzt sich langsam durch, denn es gibt bekannte, überzeugende Beispiele wie etwa Intel. Die Umsetzung fehlt noch, dazu braucht es viel Zeit. [13:50]
Gesamtlänge: 15 Minuten 20 Sekunden

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Yo man, touche pas à ma 118

Eigentlich brauchen sie ja keine Werbung, die Jungs und Mädels von der Feuerwehr. Denn wer sie braucht, ruft garantiert an.

Bloss, es rufen auch viele an, die sie nicht brauchen. Die neuen 18xx-Nummer der Telefonvermttlungsdienste sorgen für unzählige Fehlanrufe auf der Notfallnummer 118.

Statt den Mahnfinger zu zeigen, setzen vier professionelle Feuerwehr-Korps unter der Führung des SIS Genève aus der Westschweiz auf Rap, um die Leute zu sensibilisieren. Das Resultat: hochprofessionell.



Bemerkenswert: Die Feuerwehrleute haben den Clip selber produziert. Keine Agentur, keine Film-Produktionsgesellschaft habe die Finger im Spiel gehabt, schreibt persoenlich.com.

Dass nun die Radiostationen auf den Song abfahren erstaunt nicht. Dass der Clip auf youtube nach zwei Tagen schon über 5000 Abrufe zählt noch viel weniger. Das ist Viral Marketing vom Feinsten.

Übrigens: Der Rap-Virus scheint unter Westschweizer Feuerwehren ziemlich arg zu grassieren. Vor einigen Monaten sorgte ein Rap-Video der Flughafenfeuerwehr Genf für Schlagzeilen. Allerdings mit weniger positiven Reaktionen.

PS: Wer in in den Westschweizer Strassen auf einmal lautstarken Rap hört, macht wohl besser den Weg frei. Vielleicht sind es ja die rappenden Feuerwehrleute auf dem Weg zu Einsatz. Zumindest an der nächsten Lake Parade - der Genfer Version der Street Parade - hätten sie einen Ehrenplatz verdient.

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20. September 2007

Umfrage zum Web 2.0 in der Schweiz

Was verstehen die Schweizerinnen und Schweizer unter Web 2.0? Welche Instrumente und Plattformen nutzen sie? Wer bloggt und podcastet und wer liest diese Blogs, respektive hört und schaut die Podcasts?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen sucht die Umfrage von konsumfreu.de, web2com und styropor.digital.

Bin gespannt auf die Antworten, darum mein Tipp: hier mitmachen.

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Shownotes zu PodTalk Nr. 4: Podcasts und das Corporate Publishing

Hier noch die Shownotes zum PodTalk Nr. 4: Podcasts und das Corporate Publishing mit Kay A. Schönewerk, Inhaber und Geschäftsführer des Journalistenbüros 4iMEDIA in Leipzig und Berlin und Annegret Freitag, die dort die Corporate Publishing Abteilung leitet.

  • Annegret Freitag: Erste Beispiele von Podcasts im Corporate Publishing gibt es, etwa «toms spotlight listen». [01:22]
  • Freitag: Vorlesen von Artikeln genügt nicht. Die Inhalte müssen den verschiedenen Medien entsprechend aufbereitet werden. [01:51]
  • Kay Schönewerk: Mögliche Lösung: Interview im Print, O-Töne und Making of im Internet [02:12]
  • Schönewerk: Produktion von klassischem Corporate Publishing und Pocasts/Vodcasts muss getrennt werden, denn die Produktionswege sind sehr unterschiedlich. 4iMEDIA hat dazu eine Tochterfirma gegründet [02:59].
  • Schönewerk: Die meisten CP-Dienstleister haben zu wenig Wissen für multimediale Anwendungen. Neue Leute müssen ausgebildet werden. [03:39]
  • Freitag: Integrierte Newsrooms wie in den Medien sind im Corporate Publishing denkbar, vor allem aus Effizienzgründen. Allerdings sind die Rahmenbedingungen für Magazine und Podcasts unterschiedlich: Für Podcasts brauche ich einen Radiojournalist, den ich im Magazinjournalismus nicht einsetzen kann. Das journalistische Handwerk müssen beide beherrschen. [04:35]
  • Freitag: Integrierte Unternehmenskommunikation bedingt gute Abstimmung zwischen den Podcastern und CPlern. [05:45] Schönewerk: Aber während der Produktion braucht jeder sein eigenes Arbeitsumfeld – das funktioniert nur in getrennten Arbeitswelten. [05:55]
  • Schönewerk: Um Kunden vom Podcasting zu überzeugen, braucht es Best-Practice-Beispiele: Wir zeigen die Möglichkeiten und Schwierigkeiten von Podcasts auf. [06:39]
  • Schönewerk: Die Beispiele suchen wir zugeschnitten auf den Kunden: Aus der gleichen Branche, wenn möglich von einem Mitbewerber. [07:25]
  • Schönewerk: Wir müssen den Kunden dort abholen, wo er sich befindet, ihm etwas zeigen, das er einschätzen kann. Da die Beispiele in der Regel nicht perfekt sind, muss man überlegen, wie man es verbessern kann. In mancher Branche sind gute Podcasts schwierig zu finden. [08:01]
  • Schönewerk: Der Impuls für einen Podcast kommt häufig vom Dienstleister, man muss den Kunden mitnehmen. [08:59]
  • Schönewerk: Auch wenn viele CPler noch wenig von Podcasts verstehen, die Branche schläft nicht. Podcasts kommen Schritt für Schritt ins CP. Problem: Es gibt keine ausgebildeten Pod- und Vodcaster. [09:34]
  • Freitag: CPler müssen sich technisches Wissen aneignen und lernen, Inhalte stärker zu komprimieren als im Magazin. [10:11]
  • Freitag: CP-Dienstleister bieten die redaktionelle Qualität, die eine Werbe- oder PR-Agentur nicht liefern kann. Sie können spannende Themen erarbeiten. [10:55]
  • Freitag: Podcasting wird im CP zunehmen, wenn Unternehmen Angst davor verlieren und wenn die Nutzung technisch einfacher wird. [11:37]
  • Schönewerk: Wir können gemeinsam mit dem Kunden neues ausprobieren, die ihm und uns einen Wissensvorsprung erarbeiten. Aus Fehler lernen beide. [12:25].
  • Schönewerk: Für eine Agentur aus der Region haben wir ein E-Magazin mit Podcasts gemacht. Für das Unternehmen war es schwierig, das dem Mutterhaus zu verkaufen. Doch heute ist dieses überzeugt davon. [12:55]
  • Schönewerk: Unternehmen sollten Podcasts im Kleinen ausprobieren und dann auf den Erfahrungen aufbauen. [14:11]
Gesamtlänge: 15 Minuten 20 Sekunden

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19. September 2007

Ich bin auch ein Plattwalzer

Werbung soll kreativ sein. Und in Werbung ist - zu Recht - viel erlaubt.

Doch hier frage ich mich ein wenig. Dass der Peugeot 4007 eleganter als eine Strassenwalze ist, lasse ich gelten. Ist auch nicht wahnsinnig schwierig. Ob potenzielle Strassenwalten-Käufer aber auf den 4007 als Alternative gewartet haben? Na ja, ich weiss nicht.

Oder ist es vielleicht ein freudsches Eingeständnis, dass SUVs nur etwas für rücksichtslose Plattwalzer sind.

Vielleicht kann ja jemand von EURO RSCG einen erhellenden Kommentar hinterlassen.

Anzeige Peugeot 4007

Übrigens: Hat jemand noch Platz frei auf seiner Walze? Ich möchte diesen Winter wieder mal in den Schnee fahren.

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Shownotes zu PodTalk Nr. 3: Podcasts in der Innovationskommunikation

Hier noch die Shownotes zum PodTalk Nr. 3 über Podcasts in der Innovationskommunikation mit Rainer Müller-Müffelmann, dem Verantwortlichen für die beiden BASF-Podcasts «Chemie der Innovationen» und «Der Chemie-Reporter».

  • Aufgrund der sehr heterogenen Zielgruppe hat sich BASF für zwei Podcasts entschieden: einen etwas kurzweiligeren (Der Chemie Reporter) und einen umfassenderen über die Forschung und Entwicklung von BASF (Chemie der Innovationen). [01:20]
  • Die Gruppe «Innovationskommunikation» von BASF hat die Aufgabe, über Innovationen zu berichten, die im Alltag der Menschen einen Effekt haben [2:39], die Themenauswahl erfolgt wie in einer Redaktion, die Themen werden nach Relevanz und Vermittelbarkeit gewichtet. [03:01]
  • Die Themen im Podcast sind nicht neu, aber neu präsentiert. Kernfrage: Was interessiert die Leute? [03:28]
  • Auch wenn Podcasts schnell sind, sie sind für BASF kein Nachrichtenmedium. Themen in der Forschung und Entwicklung entwickeln sich über Jahre. [04:00]
  • Knackpunkt in der Innovationskommunikation: Balance zwischen wissenschaftlicher Vollständigkeit und Allgemeinverständlichkeit. Forscher sind lockerer geworden, suchen allgemeine Verständlichkeit. Wissenschaftliche Richtigkeit bleibt aber Grundvoraussetzung. [04:44]
  • Angst vor Ideenklau kann aufgefangen werden, indem das Thema im Mittelpunkt steht. [05:36]
  • Beispiele müssen immer in Kontext gestellt werden. Gewisse Innovationen können so schwer verständlich sein, dass sie sich für einen Podcast nicht eignen. [06:15]
  • Mit einem Wettbewerb verbunden erhielt BASF rund 200 Fragen für den «Chemie Reporter». Fragen zeigen, dass die Hörer sehr jung sind. Fragen kommen nicht nur aus Chemie. Zeigt, dass die Leute neugierig sind. [07:00]
  • Corporate Podcasts erlauben, zu informieren, zu unterhalten und einen Blick hinter den Vorhang zu ermöglichen. Interaktion ist schwierig, dazu sind Blogs besser geeignet. Podcasts sind aber ein sehr gutes Mittel im Verbund mit anderen Kommunikationsmitteln. [08:20]
  • Wenn man sich die Mühe macht, einen Podcasts zu produzieren, muss man ihn so prominent platzieren, dass die Leute ihn nutzen können. Wir signalisieren so, dass wir den Dialog suchen. [09:32]
  • Die BASF-Podcasts haben einen Effekt auf Medienanfragen. Vor allem Printmedien und Filmproduktionsgesellschaften melden sich nach neuen Folgen der «Chemie der Innovationen». Journalisten suchen attraktiven Content. [10:14]
  • 70 Prozent der Downloads sind deutsch, 30 Prozent englisch. Schwierigkeit: Nicht überall auf der Welt interessieren die gleichen Themen. [11:31] Regionale Aspekte in den beiden Versionen sollen weiterentwickelt werden. [12:18]
Gesamtlänge: 13 Minuten 21 Sekunden.

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18. September 2007

Shownotes zu PodTalk Nr. 2: Podcasts in der internen Kommunikation

Hier noch die Shownotes zum PodTalk Nr 2 über Podcasts in der internen Kommunikation mit Markus Euler, Kommunikationstrainer mit Schwerpunkt Vertrieb und Service und Betrieber des Portals CallCenter Pocast.de.

  • Die Einsatzgebiete von Podcasts in der internen Kommunikation hängen von den Zielen ab: Informationen verbreiten, Veränderungen kommunizieren, Einblicke ins Unternehmen geben… [01:09]
  • Beispiel: Tagebuch eines Geschäftsführers als Podcast [01:45]. Kommt gut an, denn die Mitarbeiter wünschen sich direkte Informationen über den Audio-Kanal. [02:25]
  • Dialog entsteht durch Verknüpfung des Podcasts mit anderen Kommunikationskanälen: Blog, Schwarzes Brett… [02:53]
  • Je nach Unternehmenskultur ändert sich der Konsum der internen Podcasts: unterwegs, zu Hause oder am Arbeitsplatz. [03:16]
  • Podcasting eignet sich besonders für Unternehmen ab einer kritischen Grösse, die standortübergreifend und schnell informieren wollen. [05:04]
  • Podcasts zur Unterhaltung können freier gestaltet werden. Wenn Information im Vordergrund steht, ist die Identifikation mit dem Unternehmen, etwa durch Firmenmusik, wichtiger. [06:04]
  • Markus Euler nutzt Podcasts im Anschluss von Präsenzveranstaltungen zur Erinnerung und um Fragen zu beantworten, die an der Veranstaltung aufkamen. [07:00] Amerikanische Universitäten nutzen Podcasts auch als Vorbereitungsmedium und sparen so kostbare Seminarzeit. [07:44]
  • Trainings-Podcasts ersetzen Präsenzveranstaltungen nicht, weil es verschiedene Lerntypen gibt, die verschiedene Medien brauchen. [08:21]
  • Podcasts haben drei Vorteile im Lernmix: erstens kostengünstig (keine Begrenzung der Teilnehmerzahl), zweitens Unterhaltungswert (wir sind sonst schon visuell sehr absorbiert), drittens effizient (sehr schnelle Information möglich). [08:41]
  • Podcasts wirken sich positiv auf Kaufentscheide aus, vor allem bei sehr emotionalen oder sehr technischen Produkten. [10:36]
  • Ein guter interner Podcast spricht den Hörer so an, dass er nicht abschaltet und Lust auf mehr bekommt. Dies wird erreicht über den Inhalt und über die Art der Vermittlung. [10:54]
Gesamtlänge: 13 Minuten 40 Sekunden.

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17. September 2007

Google Anzeigen jetzt auch auf Papier

Unter einer Google-Anzeige habe ich mir bisher etwas anderes vorgestellt. Aber das kann wohl nur ein Inserat.

Google-Anzeige in der Handelszeitung

Entdeckt in der Handelszeitung.

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Shownotes zu PodTalk Nr. 1: Podcasts in der Medienarbeit

Hier die Shownotes zum PodTalk Nr. 1: Podcasts in der Integrierten Unternehmenskommunikation mit Thomas Wagensonner, Produktmanager ots.Audio von newsaktuell, erschienen am 15. 08. 2007
  • Im deutschsprachigen Raum sind Podcasts in der Unternehmenskommunikation noch wenig verbreitet. [01:20] Gründe: Wissen über Podcasting fehlt und auch Ideen, was man mit Podcasting machen kann [02:00]
  • Man muss den Hörern Mehrwert und Geschichten bieten, keine Produktwerbung. [03:00] und die Inhalte sollten so aufbereitet sein, dass sie online weiterverwendet werden können. [03:33]
  • Mögliche Inhalte sind Hintergrundinfos wie Analystengespräche [4:26], blosse Statements hingegen bringen wenig [04:43], es muss Kontext geboten werden. [05:01]
  • Radiostationen sind nicht die primäre Zielgruppe von Podcasts [05:32], diese sollten sich an Endnutzer ebenso wenden wie an die Redakteure. [06:01]
  • Umfrage von newsaktuell zur Online-Nutzung von Journalisten: Podcasts werden kaum als journalistisches Instrument wahrgenommen [06:33], Problem liegt teilweise (noch) an den mangelnden Inhalten. [06:58]
  • Beispiele von Podcasts in der Unternehmenskommunikation: Vodafone [07:33] und BASF. [08:15]
  • Podcasts werden nicht den Stellenwert von Medienmitteilungen erreichen, aber Unternehmen müssen vermehrt Material für multimediale Medien anliefern. [08:55]
  • Interesse an Podcasts ist heute in den Medienabteilungen grösser als die aktuelle Umsetzung. [10:07]
  • Pressestellen müssen offen sein für neue Wege, ihre Zielgruppen anzusprechen. [10:55]
  • Downloads dürfen nicht einzige Messlatte sein, Messgrössen sind noch schwierig zu definieren. [11:08]
  • Podcast-Beiträge müssen nachrichtlich so hochstehend sein, dass sie auch von Redakteuren weiterverwendet werden können. [12:05]
Gesamtlänge: 12 Minuten 59 Sekunden

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PodTalks machen Pause

Die PodTalks - Expertengespräche über Corporate Podcasting - legen eine Pause ein.

Ich habe PodTalks als Teil meiner Masters-Diplomarbeit über «Podcasts in der integrierten Unternehmenskommunikation: Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» geführt. Mittlerweile ist auch die dazu gehörige Online-Umfrage beendet und ich muss mich aufs Auswerten und Schreiben der Arbeit konzentrieren. Da bleibt im Moment leider keine Zeit für weitere PodTalks.

Ein kleiner Nebeneffekt meiner Diplomarbeit ist, dass ich Inhaltsverzeichnisse der PodTalks erstelle, quasi wie Shownotes, die einen schnellen Zugriff auf die im Gespräch behandelten Themen ermöglichen. Diese Inhaltsverzeichnisse werde ich in den nächsten Tagen hier veröffentlichen.


Auch wenn es für den Moment keine neuen PodTalks gibt, ist es gut möglich, dass ich PodTalks in ein paar Wochen weiterführe. Denn ich fand die Gespräche ausgesprochen spannend und bin mit den PodTalks auf gute Resonanz gestossen.

Es lohnt sich also, den RSS-Feed noch in seinem Podcatcher zu belassen.

Für alle, die erfahren wollen, wenn es weitergeht, hier noch einmal die Möglichkeiten zum Abonnieren:
  • Per iTunes: hier mit einem Klick

  • Manuell: http://podtalks.podspot.de/rss in seinen Podcatcher kopieren
  • Per Mail:


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12. September 2007

PodTalk Nr. 5: Acoustic Identity und Podcasts

Vor einigen Minuten habe ich die fünfte Folge von PodTalks, meinen Expertengespräche über Corporate Podcasting, aufgeschaltet. Diese Folge dreht sich um Acoustic Identity und Podcasts. Oder anders ausgedrückt: Was braucht es, damit ein Podcast die Kernwerte der eigenen Marke transportiert?

Mein Gesprächspartner ist der Spezialist für Audio Branding Lukas Bernays. Er ist Gründer und Inhaber von audio relation, einer Agentur in Zürich für Acoustic Communication und Corporate Sound.

Mit Lukas Bernays diskutiere ich:
  • was es für eine Acoustic Identity genau braucht,
  • ob man auch ohne Acoustic Identity einen erfolgreichen Corporate Podcast produzieren kann,
  • und was man verschenkt, wenn man auf eine Acoustic Identity verzichtet.

Hier gibt es nachträglich die detaillierten Shownotes.

Die aktuelle Folge von PodTalks dauert 16 Minuten 8 Sekunden, steht als MP3-Download (7,4 MB) zur Verfügung oder kann direkt im Flash-Player angehört werden.

Zum Abonnieren: http://podtalks.podspot.de/rss in den Podcatcher kopieren oder einfach klicken für das Abo bei iTunes.

Abo per Mail:


PodTalks sind vertiefende Gespräche zur Online-Umfrage «Podcasts in der integrierten Unternehmenskommunikation: Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum». Die fünf bisherigen PodTalks sind wöchentlich jeweils Mittwochs erschienen.




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5. September 2007

PodTalk Nr. 4: Podcasts und das Corporate Publishing

PodTalks, meine Expertengespräche über Corporate Podcasting, sind bereits bei der vierten Folge angelangt. Das aktuelle Thema heisst Podcasts und das Corporate Publishing. Dabei versuche ich herauszufinden, wie weit Corporate Publishing und Corporate Podcasting verwandt und vergleichbar sind.

Die Gäste dieser Folge sind Kay A. Schönewerk, Inhaber und Geschäftsführer des Journalistenbüros 4iMEDIA in Leipzig und Berlin und Annegret Freitag, die dort die Corporate Publishing Abteilung leitet. Beide sind auch Autoren der CP-Lounge und des Corporate Media Blogs, die sich mit Corporate Publishing und Unternehmensmedien beschäftigen. Mit Kay A. Schönewerk und Annegret Freitag diskutiere ich
  • welche Kompetenzen CP-Dienstleister fürs Podcasting mitbringen und welche sie sich aneignen müssen,
  • welches die Argumente sind, die einen Kunden vom Corporate Podcasting überzeugen,
  • und warum es sich lohnt, mit Podcasts zu experimentieren.

Hier gibt es nachträglich die detaillierten Shownotes.

Die aktuelle Folge von PodTalks dauert 15 Minuten 20 Sekunden, steht als MP3-Download (7 MB) zur Verfügung oder kann direkt im Flash-Player angehört werden.

Zum Abonnieren: http://podtalks.podspot.de/rss in den Podcatcher kopieren oder einfach klicken für das Abo bei iTunes.

Abo per Mail:


PodTalks erscheinen als vertiefende Gespräche zur Online-Umfrage «Podcasts in der integrierten Unternehmenskommunikation: Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum». PodTalks erscheinen wöchentlich jeweils Mittwochs.



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4. September 2007

Endspurt bei der Umfrage zu Corporate Podcasts

Bis zum Freitag 7. September habe ich sie verlängert, die Umfrage zu Podcasts in der integrierten Unternehmenskommunikation: Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum. So können auch jene, die über den Sommer im Urlabaub waren, noch teilnehmen.

Seit dem letzten Zwischenstand haben verschiedene Unternehmen neu Ihre Erfahrungen in die Umfrage mit diesen Podcasts eingebracht:
Damit haben nun insgesamt 25 Podcasting-Experten und 23 Corporate Podcaster an der Umfrage teil genommen.

Herzlichen Dank an alle - und einen kleinen Motivationsschub an jene, die den Fragebogen noch nicht ausgefüllt haben. Wie gesagt: Es bleibt nur noch Zeit bis Freitag 7. September 24 Uhr.

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3. September 2007

Wiki und die 80'060 Mitarbeiter

Sonntagszeitung und «NZZ am Sonntag» waren sich in der Wahl der Geschichten gestern einig: Unternehmen und Personen, die Artikel über sich selber in Wikipedia schönen, gehören an den Pranger:
Die Geschichte ist rasch erzählt: Mit dem Wikiscanner lässt sich feststellen, wer mit welcher IP-Adresse welche Beiträge bei Wikipedia verändert. Besonders praktisch: Man kann nach Unternehmen suchen. So fanden Sonntagszeitung und «NZZ am Sonntag» heraus, dass unter anderen Coop, CS oder Roger Köppel Artikel über sich selber geändert haben.

Grundsätzlich lässt sich dazu sagen, dass es zu den Grundaufgaben jeder Kommunikationsabteilung gehört, mitzuverfolgen, was in Wikipedia über die eigene Organisation, Marken, Produkte und Führungspersonen geschrieben wird. Zu häufig wird Wikipedia heute zitiert, dass man sie ignorieren könnte.

Wenn wirklich sachliche Fehler drin stehen, so darf das Unternehmen diese meiner Meinung nach korrigieren. Es ist ja auch im Interesse der Wikpedia-Community, dass die Inhalte sachlich korrekt sind.

Schwieriger wirds bei Einschätzungen und Beurteilungen. Grundsätzlich lässt sich dazu anfügen, dass diese nicht in eine Enzyklopädie gehören. Die Regel gilt für die PR-Arbeiteilungen der Unternehmen genau gleich wie für alle, die einem Unternehmen gegenüber negativ eingestellt sind. (Auf die Diskussion, ob es die objektive Wahrheit gibt und wer allenfalls entscheidet, was «objektiv» richtig und falsch ist, möchte ich hier nicht eingehen).

Unternehmen - oder PR-Agenturen - die über Gebühr in Wikipedia eingreifen, leisten sich einen Bärendienst. Die Artikel in NZZ am Sonntag und Sonntagszeitung zeigen dies. Hier gilt es, sich zurück zu halten.

Was darf man tun und was soll man lassen?

Zwei Beispiele anhand von UBS* zur Illustration
  • Am 13. Mai 2007 hat jemand von einer UBS-Adresse die Wikipedia-Seite über UBS AG redigiert. Dabei wurde die Zahl der MItarbeiter von 70'210 auf 80'060 angepasst.
  • Früher, am 26.Juli 2006, hat jemand mit einer UBS-Adresse den Satz «UBS AG is a financial services company, headquartered in Basel and Zurich…» abgeändert in «UBS AG is undoubtedly the best financial services company in the world, headquartered in Basel and Zurich…».
Die erste Anpassung ist sicher legitim, es sind nämlich die aktuellen Zahlen für März 2007 bekannt geworden. Die zweite Anpassung hingegen nicht. Sie ist eine reine Behauptung und übertrieben werberisch.

Die zweite Korrektur zeigt ein grosses Problem auf: Eine solch plumpe Eigenwerbung hat die professionelle Kommunikationsabteilung von UBS kaum vorgenommen. Das Problem ist, dass jede und jeder der 80'060 MItarbeiterinnen und MItarbeiter von UBS bei Wikipedia mitschreiben kann.. Selbst wenn sie oder er glaubt, dass UBS «zweifellos die beste Finanzfirma der Welt» ist - seiner Bank hat er keinen Dienst erwiesen.

Von aussen macht es nämlich den Anschein, dass UBS als Unternehmen bei Wikipedia eingegriffen hat - wer es wirklich war können nur die IT-Verantwortlichen von UBS herausfinden.

Es ist wohl vor allem für grosse Unternehmen unumgänglich, die Richtlinien zu überarbeiten, was die Mitarbeiter aus dem Firmennetz heraus im Internet treiben dürfen. Wenn man die Reputationsrisiken im Auge behält, reicht es nicht, einfach nur Sex-Sites zu sperren.



*Offenlegung: Ich arbeite regelmässig für UBS und bin in einem kleinen Pensum dort angestellt. Die Überlegungen in diesem Post lassen sich aber analog für jedes andere Unternehmen machen.

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