28. Dezember 2007

Get a Mac (und einen Taschenrechner separat)

Dieser Clip aus der neuen Serie der «get a mac»-Kampagne von Apple gefällt mir ganz besonders:



Etwas finde ich daran besonders witzig. Bei der Berechnung der Player-Grösse für diesen Post musste ich feststellen: Der eingebaute Rechner von OSX Leopard «faces some minor challenges» wenn er 376 durch 1,2 teilen soll. Sein Resultat: 376.

PR-Woman, übernehmen Sie bitte!


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Corporate Podcasting: SAP zeigt wie es geht

Auf der Website von Apple gibt SAP einen Blick hinter die Kulissen ihrer Podcasts. SAP setzt Podcasts intern wie extern ein und hat dazu eine eigene Produktionsabteilung, die «Knowledge Productization Services», kurz KPS.

Warum setzt SAP auf Podcasting?

«Podcasting als schnelles und effektives Medium zum Austausch von Wissen zu nutzen ist innerhalb einer global verteilten Community von IT-Experten natürlich sehr naheliegend und wird auch schon seit mehreren Jahren innerhalb bestimmter Expertennetzwerke genutzt», wird Thomas Jenewein zitiert, Head of Knowledge Transfer Consulting bei KPS. Thomas Jenewein war einer der Corporate Podcaster, die an meiner Umfrage zu «Podcasts in der integrierten Unternehmenskommunikation: Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» teilgenommen haben.

via Content Crew.

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27. Dezember 2007

PodTalks kehren zurück

Was ich vor einigen Monaten angekündigt habe, wird wahr: Die PodTalks, die Expertengespräche über Corporate Podcasting, kehren zurück.

Die erste Folge der neuen, monatlichen Serie erscheint am Mittwoch 9. Januar 2008. Das Thema: Podcasting für Verlage.

Erscheinen werden die PodTalks jeweils am ersten Mittwoch des Monats. Wem das zu kompliziert ist, der abonniert die PodTalks am besten mit einem Klick in iTunes oder per RSS-Feed: http://podtalks.podspot.de/rss. Wer die PodTalks lieber per Mail erhält, trägt hier seine E-Mail-Adresse ein.

Zur Erinnerung noch einmal die fünf Folgen von PodTalks, die bisher erschienen sind:
  1. PodTalk Nr. 1: Podcasts in der Medienarbeit (detailierte Shownotes)
  2. PodTalk Nr. 2: Podcasts in der internen Kommunikation (detaillierte Shownotes)
  3. PodTalk Nr. 3: Podcasts in der Innovationskommunikation (detaillierte Shownotes)
  4. PodTalk Nr. 4: Podcasts und das Corporate Publishing (detaillierte Shownotes)
  5. PodTalk Nr. 5: Acoustic Identity und Podcasts (detaillierte Shownotes)

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Swisscom-CEO glaubt ans Podcasting

«Mobiltät ist für viele Menschen verlorene Zeit. Heute hat man unterwegs kaum vernünftige Möglichkeiten, auf Inhalte zurückzugreifen. Mit Podcasts und mobilen Geräten erhält diese Situation eine ganz neue Dimension und Reisezeiten lassen sich besser nutzen.»

«Ich bin nicht sicher, ob der Kunde in fünf Jahren noch einen Unterschied machen wird zwichen Live-Sendungen, also Broadcast, und Inhalten, die er on demand abrufen kann. Er schaut sich bewegte Bilder an. Ob das Konserven sind, die bei ihm (= Podcasts, meine Anmerkung) oder im Netz gespeichert sind, oder ob das gesendetes Material ist, die Konsumenten werden alles mischen.»

Zwei Aussagen von Carsten Schloter, CEO von Swisscom im äusserst spannenden Gespräch über die Zukunft des Fernsehens mit Ingrid Deltenre, Direktor von SF. Erschienen ist das Gespräch im aktuellen IMPACT, dem Magazin von publisuisse. Leider ist es nicht online erhlätlich, immerhin lässt sich auf der publisuisse-Website kostenlos die aktuelle Nummer von IMPACT mit dem Gespräch bestellen.

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23. Dezember 2007

Corporate Publishing: Bitte Hirn ausschalten?

Schreiben für Corporate Publishing-Produkte sei doch nicht mehr als «Journalismus minus kritischem Denken», meinte Joel Bedetti vom «Schweizer Journalist» salopp, als er mich vor einigen Wochen für einen Artikel anrief. Ziel seines Artikels: Herausfinden, welche Möglichkeiten sich freien Journalisten im Corporate Publishing bieten.

Nun ist der Artikel erschienen - auf Seiten 60-61 der Dezember 07/ Januar 08-Ausgabe des Schweizer Journalist.

Fazit: Als freier Journalist ist es nicht einfach, im CP Fuss zu fassen. Nur gerade ein Drittel der Journalisten schaffe den Sprung ins Corporate Publishing wird etwa Beat Schaller, Geschäftsführer von infel und Vorstand der Schweizer Sektion des Branchenverbandes Forum Corporate Publishing zitiert.

Linus Fuchs, Geschäftsführer von Yesway, meint, dass ein CP-Journalist wie ein Zeitungsjournalist recherchiere, gleichzeitg aber ein übergeordnetes Kommunikationskonzept zu befolgen habe. Nicht jeder Schreibende sei der Herausforderung gewachsen, eine vorgegeben Botschaft glaubwürdig herüberzubringen.

Mein Argument - das dann zwar nicht zitiert wurde - war, dass unsere Kunden uns sehr wohl fürs kritische Denken bezahlen. Denn nur wenn sie wirklich journalistisch aufgemacht sind, haben Corporate-Publishing-Produkte Aussicht auf Erfolg.

Oder anders gesagt: Hirn ausschalten genügt nicht, um im CP erfolgreich zu sein. Im Gegenteil.

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22. Dezember 2007

Wie werden Corporate Podcasts bekannt gemacht?

Teil sechs der Ergebnisse der Umfrage «Podcasting in der integrierten Unternehmenskommunikation - Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» dreht sich um die Fragen:
  • wie Corporate Podcaster ihre Podcasts bekannt machen
  • und welche Wege der Werbung für Podcasts noch wenig genutzt werden.
Der beste Corporate Podcast bringt nichts, wenn ihn niemand kennt. Verschiedene Wege setzten Corporate Podcaster ein, um auf ihre Podcasts hinzuweisen.

Am naheliegendsten ist die prominente Platzierung auf der firmeneigenen Website: BASF macht dies gut sichtbar im Hauptbereich der Home-Seite ihrer Website, bei Bayer erhalten die Podcasts immerhin einen Platz in der Meta-Navigation unter «Web Specials».

Werbung für den Podcast
Corporate-Podcast-Umfrage: Zeitaufwand pro Episode
Am häufigsten werden Corporate Podcasts via die firmeneigene Webseite und Newsletter bekannt gemachet. Online-Werbung, Suchwort-Werbung und Werbung in Podcasts von Dritten werden hingegen kaum oder gar nicht eingesetzt (Mehrfachnennung möglich).


Obwohl praktisch alle Unternehmen sagen, dass sie auf der firmeneigenen Website Hinweise auf ihren Podcast setzten, bin ich bei den Recherchen zwischendurch fast verzweifelt: Zum Teil fand ich die Podcasts nur nach langwieriger Suche - sogar die interne Suchefunktion half nicht immer weiter.

Die Onlinebank Comdirect mit ihrem täglichen Börsen-Podcast habe ich in meiner Arbeit noch als schlechtes Beispiel aufgeführt, denn der Podcast war nicht einmal mit der Suchmaschine zu finden. Mittlerweile hat Comdirect das verbessert: Der Podcast ist in der Navigation auf der rechten Seite der Home-Seite angegeben und auch die Suchmaschine führt dorthin.

Da die Werbung für einen Corporate Podcast auf der firmeneigenen Podcast nichts kostet, ist es schwer verständlich, warum diese Möglichkeit nicht konsequenter genutzt wird. Rainer Müller-Müffelmann, der Pressesprecher für Innovationskommunikation von BASF, bringt es auf den Punkt: «Wenn man sich schon die Mühe macht, einen Podcast zu produzieren, sollte man ihn auch so prominent platzieren, dass die Leute ihn nutzen können. Wir signalisieren so, dass wir den Dialog suchen» (PodTalk Nr. 3 [09:32]).

Besonders wirkungsvoll ist ein Link zwischen Podcasts und Produkten und Dienstleistungen auf die sie einen inhaltlichen Bezug nehmen. Ein gelungenes Beispiel zeigen die Österreichischen Bundesbahnen ÖBB: Wer im Online-Fahrplan eine Verbindung sucht, findet bei seinem Ankunftsort einen Link zum entsprechenden Städte-Podcast.

Verlinkung aus Unternehmensangeboten auf den Podcast
Corporate-Podcast-Umfrage: Verlinkung zum Podcast bei OEBB
Mit einem einzigen Klick gelangt der ÖBB-Kunde vom Online-Fahrplan zum Städteporträt-Podcast seines Reiseziels.


iTunes als meistgenutztes Podcast-Verzeichnis
Bei den Verzeichnissen nutzen drei Viertel der Corporate Podcaster iTunes – das deckt sich mit dem Verhalten der Podcast-Hörer, die als Podcatcher mit Abstand am häufigsten iTunes einsetzen. Fast zwei Drittel der Corporate Podcaster veröffentlichen ihre Podcasts zusätzlich Online-Portale wie podcast.de oder podster.de.

Diese Portale erschliessen zusätzliche Nutzerkreise, die den Weg auf die firmeneigene Website sonst vielleicht nie gefunden hätten. Wie gross der Anteil extern Besucher sein kann, zeigt, das Beispiel der Podcasts von BMW zur Autoshow IAA 2006: 75% der Nutzer kamen nicht über die offizielle BMW-Website zu den Beiträgen: Rund 30% erreichten die Plattform über Podcast-Verzeichnisse, 11% über iTunes und rund 15% über Blogs, die über die BMW-Podcasts berichteten.

Noch selten seitzen Corporate Podcaster in Deutschland, Österreich und der Schweiz Online-Werbung wie Banner, Suchwort-Werbung oder Werbung in Podcasts von Dritten ein. Der Grund mag darin liegen, dass die Podcasts nicht zum Kerngeschäft der Unternehmen gehören. Man bewirbt wohl lieber direkt seine eigentlichen Produkte und Dienstleistungen als einen Podcast, der «nur» ein Kommunikationsmittel ist.

Trotzdem: Als digitales Produkt sollten Podcasts auch über diese Wege bekannt gemacht werden: Suchwort-Werbung ist zum Beispiel eine Möglichkeit, die Inhalte von Corporate Podcasts via Google und Co. auffindbar zu machen, denn die Audio- und Video-Inhalte werden von den Suchmaschinen ja nicht indiziert. Werbung in Podcast von Dritten - auch bekannt als Podvertizing - ist im deutschsprachigen Raum noch wenig entwickelt. Doch gibt es ein affineres Publikum als jenes, das bereits Podcasts hört?

Corporate Podcaster müssen weiter denken, als bis zu Online-Schaltung einer Episode. In der Werbung für Podcasts zeigen auch unkonventionelle Wege Wirkung. Die Helmholz Gemeinschaft deutscher Wissenschafter etwa integriert ihren Podcast «Schon gewusst?» in das Podcast-Angebot von Welt-Online. Dort erscheint der Podcast mit der Ansage: «Ein Service von Welt Online in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft» aber inhaltlich unverändert. Klassisches Co-Branding.

Weitere Wege, die die Teilnehmende der Umfrage «Podcasting in der integrierten Unternehmenskommunikation - Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» einsetzen sind physische Verteilung per CD oder USB-Stick oder Tell-a-friend-Funktionen. Einfach auf virale Effekte zu hoffen genügt definitiv nicht.


Im siebten Teil der Resultate der Online-Umfrage «Podcasting in der integrierten Unternehmenskommunikation - Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» zeige ich auf, wie wie man auf Corporate Podcasts Feedback erhält und welche Reaktionen die Podcast-Macher erhalten.

Zurück zur Übersichtsseite der Umfrage-Resultate.

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19. Dezember 2007

Wie aufwendig ist Corporate Podcasting? Und was kostet es?

Im fünften Teil der Ergebnisse der Umfrage «Podcasting in der integrierten Unternehmenskommunikation - Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» wird augezeigt:
  • wie gross der interne und externe Aufwand für die Produktion einer Podcast-Episode ist,
  • wie lange es von der Planung einer Episode bis zu ihrer Online-Schaltung dauert,
  • wieviel die Produktion einer Episode kostet und wie das Kosten/Nutzen-Verhältnis von Podcasting beurteilt wird.
Was kostet das, lautet schnell die Frage, wenn es um den Entscheid für oder gegen ein Kommunikationsmittel geht. Darum drehte sich eine ganze Reihe von Fragen in der Umfrage unter Corporate Podcastern in Deutschland, Österreich und der Schweiz um den Aufwand, der mit der Produktion eines Podcasts verbunden ist.

Natürlich hängen die Kosten mit dem Erscheinungsrhythmus zusammen. Darum wurden die Aufwände per Episode, per einzelne Folge erhoben. Dieser Zeitaufwand ist recht gering: Intern sind es meist ein Tag oder weniger. Der externe Aufwand - also die Arbeiten, die von externen Dienstleistern übernommen werden - ist etwas höher.

Aufwand für die Produktion einer Podcast-Episode
Corporate-Podcast-Umfrage: Zeitaufwand pro Episode
Der interne Zeitaufwand für die Produktion einer Podcast-Episode beträgt in den meisten Fällen weniger als einen Tag. Der externe Aufwand liegt leicht höher, denn viel wird an externe Dienstleister vergeben.


Der Grund dafür, dass der externe Aufwand grösser als der interne ist, liegt darin, dass fast alle Unternehmen einen Teil der Aufgaben outsourcen. Denn Podcasting bedingt Fachwissen und Fachpersonal, das in den meisten Kommunikationsabteilungen nicht vorhanden ist, etwa für die Aufnahme, professionelle Sprecher und Moderatoren oder für die Postproduktion.

Meist im Haus bleibt die inhaltliche Planung der Podcasts. Im Corporate Podcsting kommt damit ein Modell zur Anwendung, das auch aus dem Corporate Publishing bekannt ist: Das Unternehmen legt die Themen fest, der Dienstleister sorgt für die mediengerechte und technisch einwandfreie Umsetzung. Mehrere Corporate Podcaster sagen aber auch, dass sie die inhaltliche Planung in enger Zusammenarbeit mit ihren Dienstleistern vornehmen.

Die Gesamtverantwortung ist in den meisten Fällen in den Abteilungen für Unternehmenskommunikation, Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit oder der Pressestelle angesiedelt, in einigen Fällen ist auch das Internet-Team dafür zuständig. Bei der Freigabe der Manuskripte sind vielerorts auch die themenverantwortlichen Fachabteilungen involviert.

Outsorcing bei der Podcast-Produktion
Corporate-Podcast-Umfrage: Outsourcing
Outsourcing ist bei der Podcast-Produktion Alltag: Vor allem Aufnahme, Sprecher / Moderation und Postproduktion werden auswärts vergeben.


Ein Vorteil von Podcasts sind die kurzen Produktionszeiten. Zeitaufwändige Prozessschritte wie Korrekturlesen, Druck und Versand - die bei jedem Printprodukt zu berücksichtigen sind - fallen weg. In der Praxis sind zwei Fünftel aller Podcasts-Episoden von deutschen, österreichischen und Schweizer Unternehmen innerhalb einer Woche online.

Doch die Produktionszeiten könnten kürzer sein: Jede Radio-, jede TV-Station produziert tagesaktuelle Beiträge. Dies wäre theoretisch auch im Podcasting möglich. Allerdings müssten dazu die Freigabprozesse entsprechend effizient gestaltet sein. Dies ist in den wenigsten Unternehmen der Fall. Allerdings sind viele Unternehmensthemen auch nicht derart extrem an die Aktualität gebunden.

Vorlaufzeiten pro Episode
Corporate-Podcast-Umfrage: Vorlaufzeiten der Podcast-Produktion
Podcasting ist ein schnelles Medium: VIer von zehn Podcasts entstehen innerhalb einer Woche oder noch schneller.


Die Antworten der Corporate Podcaster zeigen eindeutig: Podcasting ist ein günstiges Medium: Bei fast der Hälfte der Podcasts betragen die Kosten pro Episode maximal 1000 €. Bei einem Kundenmagazin können bereits die Portokosten pro Ausgabe höher liegen.

Eine Zeit- und Kostenersparnis kann dadurch erreicht werden, dass mehrere Episoden gleichzeitig in Staffeln produziert werden. Doch dies wird selten eingesetzt: 73,1% der Unternehmen produzieren jede Episode einzeln, nur 26,9% erstellen mehrere Episoden gleichzeitig. Die Möglichkeit aktuell zu reagieren scheint wichtiger zu sein, als die potenzielle Kosteneinsparung.
Leider kann ich die Produktionskosten nicht für Video und Audio getrennt ausweisen. Es liegt auf der Hand, dass der Aufwand für Video deutlich höher ist als für Audio. Weniger als ein Viertel der befragten Corporate Podcaster setzt Video ein (siehe Teil 2 der Umfrageergebnisse), was die durschnittlich angegebenen Kosten nach unten drückt.

Produktionskosten pro Episode
Corporate-Podcast-Umfrage: Kosten pro Episode
Podcasting ist ein günstige Medium: Rund die Hälfte aller Episode kostet in der Produktion maximal 1000€.


Die reinen Kosten sind das eine, mindestens ebenso interessant ist zu wissen, welcher Effekt damit erzielt wird. Die Hälfte der Corporate Podcaster beurteilen das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen etwa gleich wie bei anderen Kommunikationsmitteln, trotz der meist geringen Reichweiten, die Corporate Podcasts erreichen. Die tiefen Kosten gleichen dies offensichtlich aus. Kommt dazu, dass viele Unternehmen auch mit dem Ziel podcasten, mit dem neuen Medium Erfahrungen zu sammeln. Damit ist allein schon der Lerneffekt als Nutzen zu betrachten, der schwer monetär zu messen ist.

Kosten-Nutzen-Verhältnis von Corporate Podcasts
Corporate-Podcast-Umfrage: Kosten-Nutzen-Verhältnis
Das Kosten/Nutzen-Verhältnis ist in den Augen der meisten Corporate Podcaster gleich gut oder besser als jenes anderer Kommunikationsmittel.


Im sechsten Teil der Resultate der Online-Umfrage «Podcasting in der integrierten Unternehmenskommunikation - Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» schauen wir an, wie Corporate Podcasts bekannt gemacht werden.

Zurück zur Übersichtsseite der Umfrage-Resultate.

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14. Dezember 2007

MAZ Videos fürs Web

In den letzten Wochen habe ich am MAZ, der Schweizer Jornalistenschule den Kurs «Videos fürs Web produzieren - eine Einführung». Marius Born, freischaffender Fernsehjournalist und Fotograf, gestaltete den abwechslungsreichen Kurs.

Ich wollte dabei herausfinden, was es braucht, um einigermassen professionelle Videos zu produzieren. Denn Video wird früher oder später zum Thema, wenn man sich mit Podcasting beschäftigt.

Die vier Tage waren äusserst spannend - doch werde ich in Sachen Video auf Spezialisten zurückgreifen müssen, wenn ich für einen Kunden einen Video-Podcast produzieren soll. Vier Tage sind einfach viel zu wenig, um da selber sattelfest zu werden.

Immerhin: Ich kann jetzt beurteilen, was mit einfachen Mitteln möglich ist und was nicht. Und welche Investitionen anstehen, wenn man sich ernsthaft damit beschäftigen will. Und das ist auch schon viel.

Und auch haben wir ein paar Beispiel-Videos erstellt, die man durchaus zeigen darf. Zum Beispiel dieser kleine Übungs-Clip zum vorgegeben Thema «der fatale Sturz».



Danke an Inge und Andreas für die gute Zusammenarbeit. Es hat grossen Spass gemacht.

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Corporate Podcasts und Corporate Blogs an der ZHAW

Vor einer Woche hatte ich die Gelegenheit, an der ZHAW im Rahmen des CAS Marketing und Corporate Communications über Corporate Podcasting und Corporate Blogging zu dozieren.

Für mich war das ein erster Auftritt als Dozent. Und ein sehr spannender, denn die Klasse war äusserst aktiv und hinterfragte meine Ausführungen kritisch. So ergab sich eine lebhafte Diskussion.

Eines zeigte sich klar: Die Ausführung von Corporate Podcasts muss professionell sein, damit diese bei den Kommunikationsspezialisten Anklang finden.

Beispiel: Swisslife Deutschland mit dem Vertriebserfolg Video-Podcast. Dass Podcasting eine interessante Möglichkeit sein kann, mit Geschäftsparntnern - in diesem Fall Versicherungsvertreter - zu kommunizieren wurde nicht bezweifelt.

Die Umsetzung der Oktober-Episode hingegen erntete Gelächter und Kritik: Die Moderatorin sei nicht kameratauglich, das Ganze sei viel zu stier, war die allgemeine Meinung unter den Studierenden. Und schnell stand die Frage im Raum: Warum macht SwissLife das per Video-Podcast, wenn es einzig zwei ziemlich trockene Talking Heads zu sehen gibt?

Auch der zweite Teil über Corporate Blogging verlief in meinen Augen spannend: Ich versuchte mit einigen Übungen den Studierenden einen ersten Eindruck zu geben, wie die Blogosphäre funktioniert und wie Blogger ticken.

Aufgabe 1: Die eigene Firma in Google oder search.ch zu suchen und die Resultate mit jenen der Blogsuchmaschinen von Technorati, Google-Blogsuche und slug.ch zu vergliechen. Die Resultate unterschieden sich erwartungsgemäss stark.

Was der normalen Suche verborgen bleiben kann, zeigte das Beispiel Migros. Während eine Suche bei Google oder search.ch in auf der ersten Seite die Konzern-eigenen Sites listet, ist der erste Eintrag bei slug.ch das Blog eines frustrierten ehemaligen Migros-Mitarbeiters. Dieses Suchresultat öffnete uns dann die Diskussion darüber, wie man Blogs einschätzt und mit den Meinungen dort umgeht. Die eineinhalb Stunden, die für Corporate Blogging reserviert waren, gingen schnell vorbei.

Wie immer gibt es hier meine beiden Präsentationen als PDF zum Download:

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4. Dezember 2007

MAS Communication Management offziell

Jetzt noch hochoffiziell und in den Worten der Hochschule Luzern - Wirtschaft:

Neu diplomierte Kommunikationsfachleute

Am Institut für Kommunikation und Marketing IKM der Hochschule Luzern - Wirtschaft haben neun Kommunikationsfachleute den eidgenössisch anerkannten Master of Advanced Studies MAS in Communication Management erfolgreich abgeschlossen.

Der MAS Communication Management wird mit 60 so genannten European Credit Transfer System (ECTS)-Credits bewertet. Dies entspricht 1'800 Arbeitsstunden einschliesslich 600 Unterrichtslektionen, Selbststudium, Prüfungen und Masterarbeit.

Im Rahmen der angebotenen Weiterbildung MAS Communication Management haben die Studierenden die Möglichkeit, die Studieninhalte nach ihren individuellen Bedürfnissen zusammenzustellen. Aktuell werden die Themengebiete Strategic Communication, Corporate Communication, Marketing Communication, Internal Communication, Online Communication and
Marketing sowie Brand Management angeboten.

Mehr Informationen unter www.hslu.ch/ikm

Die Diplomierten
Aregger Bruno, Luzern; Bättig Irène, Zürich; Bättig Marianne, Dagmarsellen; Estermann Johanna, Luzern; Seifart Ulrike, Luzern; Ulmer Luc, Adligenswil; Wyss Patrick, Luzern; Zetzema-Grüter Doris, Steinhausen; Zoll Patrick, Zürich

Medienmitteilung vom 3. 12. 2007

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