18. Januar 2008

Storytelling

«Wer die beste Geschichte erzählt, hat gewonnen», schreibt Werner T. Fuchs von Propeller Marketingdesign in der Ausschreibung seines scriptERFA, der Veranstaltungsreihe von script, dem Schweizer Texterinnen- und Texterverband.

Die Ausschreibung im Detail (hier als PDF):
Wer die beste Geschichte erzählt, hat gewonnen. Weil das Texterinnen und Texter längst wissen, sind sie auch an den Geschichten interessiert, die Neurowissenschaftler zu erzählen haben. Zu wissen, wie unser Gehirn Informationen aufnimmt, verarbeitet und speichert, vereinfacht das Schreiben und das Verkaufen der eigenen Arbeiten.
Da wäre ich gerne dabei - angemeldet habe ich mich.

Leider haben sich bis jetzt nur gerade 3 Personen angemeldet - die Durchführung ist nicht gesichert. Kann mir kaum vorstellen, dass nur gerade 3 Texterinnen und Texter sich für dieses Thema interessieren.

Darum: Wer am Freitag 8. Februar zwischen 14 und 17 Uhr noch nicht vor hat, soll sich doch rasch hier anmelden. Kosten tuts fast nix: 100 CHF, respektive 70 CHF für script-Mitglieder.

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Neue XING-Gruppe zu Corporate Media und Corporate Content

Auf XING ist eine neue Gruppe am entstehen, die sich um Corporate Media und Corporate Content dreht.

Initiert wird sie von 4iMEDIA in Leipzig/Berlin unter der Führung von Kay Schönewerk, den ich zusammen mit Annegret Freitag für den «PodTalk Nr. 4 Podcasts und das Corporate Publishing» interviewt hatte.

Der Zweck der Gruppe beschreiben die Moderatoren so:
Als Medienmacher kennen wir die unglaubliche Faszination dieser unternehmensgesteuerten Medienwelten. Deshalb haben wir ihnen eine eigene XING-Fachgruppe gewidmet. Hier wollen wir mit Gleichgesinnten und ein wenig Abstand die Branche beobachten, aktuelle Entwicklungen im "Corporate Generated Content" diskutieren, Hintergrundinformationen austauschen, Perspektiven aufzeigen, Tendenzen bewerten. Alles in allem also einen kleinen Beitrag zum Austausch zwischen Profis und Interessierten liefern.

Die Corporate-Media-Gruppe wird sich deshalb auch nicht zu einer Branchen-Plattform für jede Nachricht, jede Presseinformation, jeden gewonnenen Pitch entwickeln (das machen andere Seiten und Medien besser) - sondern mit der nötigen Gelassenheit und dem Abstand zum Alltagsgeschäft eine Begegnungstätte für Profis und Interessierte sein.
Da mache ich mit. Ich hoffe, dass die Gruppe stark anwächst und zu einem spannenden Diskussionsforum wird.

Zur Gruppe geht es

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14. Januar 2008

Videos fürs Web: Welche Ausrüstung?

Video gehört auf immer mehr Websites dazu. Sei es nun bei Websites von Verlagen oder auch von Unternehmen. Während bei hochprofessionellen Varianten zu Outsourcing gegriffen wird, lässt sich einiges auch selber machen.

Nebst Kursen, die das Verständnis für das Medium Video schärfen, stellt sich die Frage nach der Ausrüstung. Und die muss nicht unbedingt teuer sein. Dieser Meinung ist zumindest Andy Dickinson, Lehrer für Digital and Online Journalism in England.

Hier seine drei Ausrüstungs-Vorschläge für verschiedene Preis-Kategorien:

Eine sehr praxisorientierte Einkaufshilfe.

via onlinejournalismus.de

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9. Januar 2008

Wenn Wilhelm Busch Journalist gewesen wär

Heute vor hundert Jahren starb Wilhelm Busch.

Die Sendung Rendez-vous am Mittag von Schweizer Radio DRS hat ihn auf eine besondere Art und Weise gewürdigt: Die Schlagzeilen wurden in Busch'schen Versen verlesen. Hier der entsprechende Ausschnitt :


Eine gelungene Hommage an den Vorreiter der modernen Comics, finde ich. Und der Beweis, dass auch in einer seriösen Nachrichtensendung durchaus Platz für etwas Humor ist.

Die komplette Sendung, inklusive dem Beitrag über Wilhelm Busch, findet sich hier)

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PodTalk Nr. 6: Podcasting für Verlage

Nun sind sie wieder da, die PodTalks. Monatlich werde ich nun die Expertengespräche über Corporate Podcasting führen

Das Thema dieser Folge heisst «Podcasting für Verlage». Um was geht es?

Verlage sind immer stärker multimedial tätig. Sie bieten auf ihren Websites Audio- und Video-Inhalte an, teilweise auch als Podcasts. Welche Inhalte sollen Verlage als Podcast anbieten? Wie können sie sich gegenüber Radiostationen positionieren? Was müssen Print-Journalisten lernen, um zum podcasten? Und wie lassen sich Verlags-Podcasts refinanzieren?

Der Rundfunkredakteur, Sprecher, Sprechtrainer und Podcaster Martin Falk kennt die Antworten.

Die aktuelle Folge von PodTalks dauert 15 Minuten 52 Sekunden, steht als MP3-Download (10,9 MB) zur Verfügung.

Oder direkt hier abspielen:


Der Inhalt im Detail:

  • Gute Beispiele von Verlagspodcasts sind das Handelsblatt oder die Financial Times Deutschland, [01:51]. Podcasting ist besonders interessant im Bereich Wirtschaft / Finanzen, um eine jüngere Business-Klientel anzusprechen [02:04].
  • Podcast von Radio-Stationen zu Wissensthemen oder Hintergrundberichten werden stark nachgefragt. Vertiefende Audio-Inhalte werden als On-Demand-Angebote geschätzt [02:24].
  • Verlage sollten nicht versuchen, Nachrichten-Formate zu kopieren, sondern versuchen, ein Alleinstellungsmerkmal für die Markenführung der Zeitung, der Zeitschrift zu erreichen. Beispiele: Interviews und weitere Inhalte als Podcast, welche die Kernkompetenz des Printprodukts – etwa Ratgeber oder Gesundheit/Medizin – unterstreichen. Weitere Möglichkeiten ergeben sich in den Bereichen Weiterbildung, Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Marketing [03:09].
  • Die Publikumspresse hat begonnen mit Podcasts Branding zu betreiben. Dazu kommt der Long Tail – die Möglichkeit also, Special-Interest-Zielgruppen ohne Streuverluste anzusprechen. Dies ist besonders da interessant, wo keine hohen Print-Auflagen erreicht werden [04:22].
  • Durch youtube, Myspace etc. entsteht ein starker Fokus auf Bewegtbilder im Internet – viele Verlage in Deutschland, Österreich und der Schweiz wollen Video / IPTV einsetzen. Audio wird daneben aber immer bestehen [05:14].
  • Video und Audio kanibalisieren sich nicht: Die Nutzung des Audio Content ist vor allem mobil, es eignet sich besonders für Hintergrundinhalte. Bewegbild ist eher für kürzere Inhalte, und es ist sehr interessant für die Werbung und das Marketing. Print-, Audio- und Videoinhalte bestehen nebeneinander, der Nutzer wählt das, was er gerade braucht [05:50].
  • Print-Journalisten müssen lernen, Inhalte fürs Hören aufzubereiten, beispielsweise eine einfachere Sprache zu sprechen. Die Sprache bringt Glaubwürdigkeit rüber. Die Inhalte müssen komprimiert werden [06:45].
  • Ein Minimum an Stimmausbildung ist empfehlenswert – für Video muss man sich auch in Kameratechnik weiterbilden. Für grössere Hintergrundthemen empfiehlt es sich, Profisprecher einzusetzen – die Radiostationen sind Vorbilder in Bezug auf die Professionalität der Produktion [07:30].
  • Es braucht auch ein Gefühl fürs Produkt Audio, was die Länge angeht, die Gewichtung, die O-Töne, Interviews… Der Schnitt ist heute einfach, etwa mit der Freeware Audacity [08:42].
  • Die Ansprache muss dem Zielpublikum angepasst sein, für Jugendliche etwas emotionaler, Best-Ager-Zielgruppe (50+) etwas getragener, seriöser [09:05].
  • Der Konsument macht keinen Unterschied, ob der Podcast von einem Verlag oder einer Radiostation kommt. Es zählt das professionelle Endergebnis [09:27].
  • Der Bereich Information ist von den Radios abgedeckt. Da sollten sich Verlage nicht betätigen. Erfolgsversprechend sind Special-Interest-Angebote in den Bereichen Kinder, Jugendliche, Wirtschaft, Reisen, Medizin, Ratgeber, Weiterbildung – diese Themen sind von den Radios nicht sehr intensiv bedient. So kann man die Marke des Verlags auditiv verlängern [09:55].
  • Paid-Content-Modelle funktionieren bei Podcasts im Gegensatz zu Print [10:45]. Wenn Audio-Content Alleinstellungsmerkmale besitzt – und sich auch vom Radio abhebt – kann man mit Click and Buy oder Abostrukturen Umsatz generieren. Damit lassen sich die Produktionskosten von professionellen Audio- und Videoinhalten refinanzieren.
  • Jedes einzelne Zeitungskonzept kann auditiv gebrandet werden, kann auditiv verlängert werden [12:20].
  • Werbespots können in Podcasts geschaltet werden – sinnvoll wären Audio-Print-Werbekombis. Alternativ: Portal mit Online-Werbung, das mit gutem Content Nutzer anzieht [13:11].
  • Erfolgreiches Beispiel für Refinanzierung: «Die Zeit» mit 1700 Audiodateien, die im Monatsabo zu 7,50 Euro genutzt werden können [14:03].


PodTalks erscheinen immer am ersten Mittwoch des Monats, das nächste Mal am 6. Februar.

Zum Abonnieren: http://podtalks.podspot.de/rss in den Podcatcher kopieren oder einfach klicken für das Abo bei iTunes.

Abo per Mail:



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7. Januar 2008

Bundesrat 2.0

Der Bundesrat ist im Facebook - zumindest Micheline Calmy-Rey, Pascal Couchepin, Doris Leuthard, Hans-Rudolf Merz, Eveline Widmer-Schlumpf. Moritz Leuenberger und Samuel Schmid sind hingegen nicht auffindbar.

Laut NZZ Online ist dies allerdings eine Aktion eines Studenten, der unseren Bundesrat 2.0 gestaltet hat. NZZ Online bezweifelt, dass die Landesregierung diese Profile übernehmen und selber im Facebook aktiv werden wird.

Nachdem die (Ab-)Wahl vom Dezember vielerorst als historisch bezeichnet wird, wäre dies ein Zeichen des Aufbruchs. Denn, lieber Herr Bundespräsident Couchepin, Spaziergänge mit Journalisten auf der St.Petersinsel im Bielersee sind ja ganz nett. Doch sind Sie sicher, dass Sie auf diesem Weg auch jüngere Bürgerinnen und Bürger erreichen?

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5. Januar 2008

S'novym godom, towarischi

Ich bin ja alles andere als ein UdSSR-Nostalgiker. Doch in Sachen Grafik hatten die Genossen einiges auf dem kommunistischen Kasten.

UdSR-Neujahrskarte 1959

UdSR-Neujahrskarte 1966

UdSR-Neujahrskarte 1973

UdSR-Neujahrskarte 1980

UdSR-Neujahrskarte 1981

In diesem Sinne wünsche ich allen Stahlarbeitern, Kosmonauten und allen anderen ein glückliches Neues Jahr und viel Erfolg im 2008.

Quelle: Sovietskii Sajus

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